Emlak Konut hat in der EuroLeague der Frauen am 14. Oktober 2026 mit 85:61 gegen Lublin gewonnen. Der Vorsprung war von Anfang an klar, und die Gastgeberinnen kontrollierten das Spiel über die gesamte Dauer. Interessant wird es, wenn man die Zahlen betrachtet – sie zeigen, wer besser vorbereitet war.
Die Wurfquote der Gastgeberinnen lag bei 30 von 65 Versuchen, das sind 46 Prozent. Dazu kamen zwölf Dreier von 28 Versuchen. Nebenbei fiel auf, dass sie aus dem Freiwurf nur 13 von 14 Versuchen verwandelten. Einmal verfehlt, das ist alles. Aber der Rest stimmt.
Lublin kam auf 19 Treffer aus 51 Versuchen, das sind 37 Prozent. Von den Dreierwürfen gingen sieben von 20 ins Netz. Defensiv standen sie nicht richtig. Die Gastgeberinnen nutzten ihre Chance auf den Offensive-Rebound – 15 zu 4. Das Verhältnis ist zerrüttet, wenn man so oft den eigenen Wurf nicht sicher abfängt.
Beim Ballverlust sah es ähnlich aus: beide Teams hatten 13 Turnovers. Aber Emlak Konut verteilte 22 Assists, Lublin nur 16. Und bei den Blocks war der Unterschied deutlich – 4 zu 0. Die Gäste kriegten keine zweiten Chancen, weil sie nicht einmal einen Wurf abblockten.
Zuvor hatte Emlak Konut am 10. Oktober 94:78 gegen Ormanspor gewonnen. Davor gab es einen Sieg bei Gironda mit 81:69. Zwischen den Siegen lag ein knapper Verlust gegen Botas mit 61:75. Die Mannschaft ist im Aufwind, das sieht man an der Konstanz.
Lublin verlor am 10. Oktober mit 75:79 bei Slonza Wroclaw. Davor stand ein 69:54-Sieg gegen Torun. Der 100:93-Verlust bei Bochnia ist der letzte größere Rückschlag. Die Mannschaft warf alles nach vorn, kam aber nie in die Zweikämpfe.
Der Vorsprung von 24 Punkten ist signifikant. In der EuroLeague zählen solche Partien, weil sie zeigen, wer die Vorbereitung ernst genommen hat. Emlak Konut hat das deutlich gemacht. Lublin muss jetzt reden – und zwar über die Verteidigung, nicht über den Wurf.