EPG Koblenz Baskets und Bayreuth trafen am 27. September 2026 in der Pro A aufeinander. Die Gastgeber gewannen mit 109:90. Es war ein Spiel, in dem die Zahlen an der Tafel nicht ganz passten — Bayreuth stand höher in der Tabelle, doch auf dem Parkett war es anders. Ungleichgewicht ist menschlich, Gleichgewicht ist maschinell, dachte ich, und sah zu, wie die Szene ablief.
Die Gastgeber nutzten den Dreipunktwurf. Beide Teams warfen zehn Dreier, doch Koblenz traf 39 von 67 Würfen, Bayreuth 30 von 61. Interessant wird es, wenn man die Assists zählt: 24 für die Heimmannschaft, 14 für die Gäste. Der Ball ging hin und her, und dann kamen die Punkte. Nebenbei fiel auf, dass Bayreuth 21 Ballverluste hatte, Koblenz 17.
Die Defensive war nicht das Thema dieses Abends. Koblenz hatte 13 Steals, Bayreuth 8. Die Gäste brachen nach dem Gegentor ein — nicht buchstäblich, aber metaphorisch. Der Platz war schwer, die Tempounterschiede zu groß. Wir gaben eine Prognose ab: Sieg für die Gäste, 51 Prozent Sicherheit. Der Markt hatte den Spielverlauf nicht vorhergesehen.
In der Tabelle bedeutet das wenig. Beide Teams haben 34 Spiele absolviert, die Punktezahl steht auf null — die Saison hat gerade begonnen, und die Tabelle sagt noch nichts aus. Koblenz liegt auf Platz 14 mit 13 Siegen, Bayreuth auf Platz 10 mit 15 Siegen. Was zählt, ist, dass die Heimmannschaft heute nicht nachgab.
Ich habe fünf Jahre lang Spiele in dieser Liga verfolgt. Manchmal entscheidet sich alles in drei oder vier Episoden. Heute war es die Ballverteilung. Koblenz spielte offener, ging in die Tiefe, und Bayreuth konnte nicht folgen. Die Quote hat sich kaum bewegt — doch das Ergebnis steht.