Im Rahmen des FIBA-Asien-Pokals traf Sri Lanka am 27. August 2026 auf Palästina. Die Gäste gewannen deutlich mit 63:121. Nebenbei war das Ergebnis keine Überraschung, denn Sri Lanka hatte bereits 2021 mit 74:129 gegen dieselbe Mannschaft verloren.
Interessant wird es, wenn man die Zahlen betrachtet. Palästina warf 22 Freiwürfe und traf 19 davon, während Sri Lanka keine einzige Probe verwandelte. Die Gastgeber verschwendeten 27 Ballverluste, die Gäste nur neun. Das ist der Unterschied zwischen Organisation und Chaos.
Palästina sammelte 51 Rebounds, Sri Lanka 45. Doch die entscheidende Zahl steht anderswo: 21 Steals für die Gäste gegenüber sechs für die Gastgeber. Das bedeutet, dass Palästina den Ball nicht nur verteidigte, sondern aktiv abbrach. Und dann kamen die Punkte durch Gegenstürme.
Der Korbstand zeigt den Lauf der Partie. Sri Lanka kam auf 28 Treffer aus 78 Versuchen, Palästina auf 43 aus 88. Die Drei-Punkt-Linie war besonders wichtig: Palästina traf 13 von 38, Sri Lanka sieben von 25. Das ist kein Zufall, das ist Taktik.
Die persönliche Bilanz ist eindeutig. Sri Lanka hat seit 2021 kaum Fortschritte gemacht, Palästina hat sich stabilisiert. Die persönliche Foulsituation war anders als erwartet: Sri Lanka beging 18, Palästina nur acht. Das zeigt Disziplin unter Druck.
Was bleibt, ist eine klare Erkenntnis. Palästina steht mit dem Rücken zur Wand nicht mehr in der Gruppenphase. Sri Lanka muss dringend umdrehen. Die Statistik allein erzählt nicht alles, aber sie bestätigt das, was man auf dem Feld sah.