Washington Mystics dominieren gegen Phoenix Mercury
Am Samstagabend, den 9. August 2026, trafen die Washington Mystics auf die Phoenix Mercury in der WNBA. Das Spiel endete mit einem klaren 95:75 für die Gastgeberinnen. «Und dann» zeigte sich, was die Tabelle bereits andeutet: Washington hält sich stabil im oberen Drittel, Phoenix kämpft sich nach unten.
Die Gastgeberinnen gingen früh in Führung und ließen den Vorsprung nie wieder schwinden. Der größte Vorsprung betrug 29 Punkte. Phoenix kam über den gesamten Verlauf nicht in den Genuss einer eigenen Führung. «Interessant wird es», wenn man betrachtet, wie unterschiedlich die beiden Teams die zweite Hälfte angegangen sind.
Die Statistik macht den Unterschied deutlich. Washington warf 36 von 72 Feldwürfen ein, Phoenix nur 29 von 69. Bei den Dreipunktwürfen lag man gleichauf mit je 11 Treffern, doch Washington dominierte im Understory. 42 Punkte in der Paint gegen 30, dazu 11 Steals gegenüber 5. Phoenix verlor den Ball 16 Mal, Washington nur 8.
Was die Rebounds betrifft, entschied es sich ebenfalls zugunsten der Gastgeberinnen. 40 gegen 33, wobei Washington besonders auf der Offensive-Seite mit 10 Rebounds punkten konnte. 11 Second-Chance-Points standen 4 gegenüber. Phoenix hatte kaum Gelegenheiten, nach eigenen Fehlversuchen zu reagieren.
In der Tabelle bedeutet das Ergebnis wenig Überraschung. Washington steht auf Platz 4 mit 24 Siegen aus 40 Spielen, Phoenix auf Platz 7 mit 14 Siegen. Der Abstand von 10 Siegen spiegelt sich im Spiel wider. Nebenbei beendete Washington damit eine Serie aus drei Siegen in Folge.
Die Gastgeberinnen gewannen zudem ihr letztes Spiel gegen Atlanta mit 79:74, ehe sie am Freitag gegen Dallas mit 96:92 triumphierten. Phoenix hingegen verlor am selben Tag gegen Atlanta mit 72:75. «Nebenbei» zeigt sich: In solchen Spielen zählt die Tabelle nicht, aber sie erklärt, warum die Dynamik auf dem Parkett so eindeutig war.