Sergej Monja: Ligen meiden Spiele gegen Russland
Der RFB-Funktionär berichtet von indirekten Vorgaben an ausländische Verbände, keine Spiele gegen Russland auszutragen, trotz aufgehobener Einzelsanktionen im Basketball.
Zuletzt waren individuelle Sanktionen gegen einzelne Basketballer und Trainer aufgehoben worden, an der grundsätzlichen Lage ändert das aus Sicht des Verbands wenig.
Nach Monjas Darstellung bereitet sich der Verband auf der "Expo Basket" auf Gespräche mit Vertretern aus Ägypten, Uganda, Serbien, Tunesien, Belarus und der Türkei vor. Mit Uganda seien bereits Spiele vereinbart, mit dem traditionellen Partner Ägypten werde derzeit ein Spielkalender abgestimmt. Hintergrund ist eine Vorgabe für russische Basketballer, im Sommer mindestens 15 Spiele zu bestreiten, damit sie in Form bleiben.
Zum Zustand der KHL, der russischen Eishockeyliga, hatte deren Präsident Alexei Morosow Anfang September erklärt. Beide Fälle zeigen, wie russische Ligen und Verbände derzeit mit äusseren Einschränkungen umgehen. Einen direkten Zusammenhang zwischen den beiden Äusserungen gibt es nicht.
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