Am Samstag, den 26. September 2026, trafen die Frauen von Charlton Athletic im Rahmen der regulären Saison 4 der Women's Super League auf Manchester City. Das Spiel endete 0:1 für die Gäste. interessant wird es dabei nicht in der Torschützenliste, sondern in der Besitzverteilung.
Die Entscheidung fiel in der 36. Minute. Alex Greenwood traf und brachte die Gäste in Führung. Und dann begann das Muster der Partie: City kontrollierte, Charlton wehrte sich. Die Gastgeber hatten zwar 42 Angriffe, doch nur zwei davon wurden zu Torchancen. Die Schüsse waren ungenau, die Abschlüsse fehlten.
In der Halbzeitpause wurden die ersten Wechsel vorgenommen. Emily van Egmond verließ das Feld, für Charlton. Bei den Gästen steuerte Laura Blindkilde Brown Spielanteile bei, während Alex Greenwood selbst nach einer Stunde wieder ausgewechselt wurde. Nebenbei fiel auf, dass zwischenzeitlich auch Aoba Fujino und Lorena Azzaro ins Geschehen griffen.
Wir hatten zuvor die Siegchancen der Gäste auf 81 Prozent geschätzt. Und dann zeigte sich, warum diese Einschätzung nicht falsch war. Manchester City hatte 75 Prozent Ballbesitz, 683 Pässe gegenüber 219 bei Charlton. Die Gastgeber standen nur noch zu zehnt, wenn man die Defensivarbeit betrachtet: 32 Clearances, 16 Tackles, doch keine einzige gelbe Karte, was eher auf Defensive als auf Kontrolle hindeutet.
Die Statistiken erzählen dieselbe Geschichte. Charlton schoss einmal auf das Tor, City sechs Mal. Von den 109 Angriffen der Gäste wurden acht Schüsse blockiert – ein Zeichen dafür, dass der Widerstand nicht nachließ, sondern sich nur nicht in Treffern niederschlug. Und dann kam die 78. Minute, als Kerstin Casparij für City auf den Platz kam, und die 86., als Cassandra Korhonen für Charlton ins Spiel gebracht wurde.
In der Tabelle bedeutet das Ergebnis: Manchester City bleibt an der Spitze, drei Siege aus drei Spielen, neun Punkte. Charlton bleibt auf dem 14. Platz, ebenfalls drei Spiele, null Punkte. interessant wird es nun in der nächsten Runde, wenn die Gastgeber versuchen müssen, zu Hause zu liefern. Die Gäste können für eine Überraschung sorgen – wenn sie abrutschen. Bisher nicht.