Österreich hat gegen die Auswahl des Kosovo in der UEFA Nations League League B mit 3:1 gewonnen. Das Spiel fand am 27. September 2026 im Ernst-Happel-Stadion in Wien statt. Die Gastgeber stehen damit mit sechs Punkten aus zwei Siegen an der Spitze der Tabelle, während Kosovo mit einem Sieg und einer Niederlage auf dem zweiten Platz verbleibt.
Die Partie begann mit einem Eckball für Österreich, doch die erste Chance blieb ungenutzt. Dann kam die 23. Minute. David Affengruber nutzte eine Lücke und schob ins Tor, und zwar aus einer Situation, die auf den ersten Blick unauffällig wirkte. Nebenbei wurde Kevin Danso gelb, zwei Minuten zuvor. In der 45. Minute wechselte Kosovo dreifach: Hodza, Krasniqi und Zabergja kamen für die zweite Halbzeit. Kurz danach, in der 45+2., glich Junior Chukwubuike Adamu aus — ein Eigentor, wie es scheint, oder ein Abpraller, der direkt zu ihm sprang.
Interessant wird es in der 61. Minute. Carney Chukwuemeka stellte den 2:1-Saldo wieder her. Er traf nach einem Zuspiel, das die Distanz überbrückte, bevor die Abwehr sich ordnen konnte. Kosovo reagierte mit einer dreifachen Umstellung in der 45. Minute, doch Österreich behielt die Struktur. Die Gäste kamen nie richtig in die Zweikämpfe, obwohl sie in der 83. Minute über einen Elfmeter durch Edon Zhegrova anschlossen. Valmir Matoshi erhielt dafür die gelbe Karte in der 85. Minute.
Wir hatten vor dem Spiel die Heimsieg-Wette gesetzt, mit 82 Prozent Sicherheit. Das Ergebnis bestätigt die Einschätzung, auch wenn die Gäste nicht ohne Chancen blieben. Österreich kontrollierte das Spiel durch Ballbesitz und Präsenz im Strafraum. Die Statistiken zeigen: 52 Prozent Ballbesitz, 6 Schüsse aufs Tor, 8 Versuche innerhalb des Strafraums. Kosovo hatte 1 Schuss aufs Tor, 4 innerhalb des Strafraums. Erwartete Tore: 1,83 zu 1,39.
Die Begegnung endete mit einem klaren Sieg für Österreich. Die Gastgeber erhöhen ihren Punktevorsprung auf zwei Punkte gegenüber dem Verfolger. Kosovo bleibt mit drei Punkten auf Platz zwei, doch der Abstand zur Führung wächst. Das Spiel war keine dramatische Auseinandersetzung, aber es zeigte, wer die besseren Entscheidungen traf — und wer nicht.