Wenn Israel gegen Libanon spielt, geht es um mehr als drei Punkte.
Der bislang wichtigste Erfolg datiert von 1964: Im Finale des Asian Cup bezwang Israel Südkorea mit 1:0. Zweimal zuvor, 1956 und 1960, hatte es nur zum zweiten Platz gereicht, 1968 stand am Ende Rang drei. Bei der Weltmeisterschaft 1970 kam die Mannschaft über die Gruppenphase nicht hinaus, doch Mordechai Spiegler setzte dort ein Zeichen, das bis heute nachwirkt: Sein Treffer blieb das einzige israelische WM-Tor überhaupt.
Namen wie Yossi Benayoun, der mit 101 Länderspielen den Rekord hält, oder Eran Zahavi, mit 35 Toren bester Torschütze der Geschichte, stehen für die Zeit nach jenem Titel von 1964.
Getragen in Weiss und Himmelblau, den Farben, die den Beinamen Die Blau-Weißen begründen, spielte die Auswahl lange im Ramat Gan Stadium, das einst 41.583 Zuschauer fasste. Inzwischen weicht sie häufiger ins Bloomfield Stadium in Tel Aviv oder ins Teddy Stadium in Jerusalem aus.