Im dritten Spiel der Clausura-Serie des Ersten Dивизиона A siegte Alianza Petrolera am Dienstagabend mit 2:1 bei Chicos. Die Gäste retteten sich in der zweiten Halbzeit, nachdem sie nach einer Elfmeter-Entscheidung in der 10. Minute bereits geführt hatten. Edgar Pardo traf vom Punkt, ehe Deinner Quiñones in der 30. Minute auf 0:2 erhöhte. Jhonier Alomia reduzierte mit seinem Treffer in der 36. Minute, doch das Ergebnis änderte sich nicht mehr.
Die Gastgeber dominierten den Ball mit 64 Prozent Ballbesitz, doch die Quote war trügerisch. Von 8 Versuchen landeten nur 2 im Tor, während Alianza Petrolera mit 4 Treffern auf 200 % Trefferquote kam — wenn man die Summe der Richtigen ins Verhältnis zur Gesamtzahl setzt. Interessant wird es, wenn man bedenkt, dass die Gäste weniger als eine Drittel des Spiels den Ball hatten, aber die entscheidenden Momente nutzten.
Chicos Taktik litt unter Unkonzentriertheit. Drei Gelbe Karten in der ersten Halbzeit — Alomia, Mena, Cabrera — zeugten von Nervosität. In der 45. Minute wurden A. Maya durch Jhonier Alomia ersetzt, was der Teamarbeit nicht zuträglich war. Nebenbei fiel auf, dass die Schüsse der Gastgeber zu 70 Prozent außerhalb des Strafraums landeten, was die Effizienz weiter minderte.
Alianza Petrolera zeigte Disziplin. Nur eine Gelbe Karte für Quiñones in der 67. Minute stand den 17 Punkten in der Tabelle gegenüber. Die Gäste hatten zuvor drei Niederlagen in Folge gebrochen, die letzte war 0:1 gegen Sucker Deportivo. Und dann kam der Moment, in dem sie den Gegner auseinandergenommen hatten — nicht durch Dominanz, sondern durch Präzision.
Beide Teams liegen punktgleich auf den Plätzen 17 und 18, jeweils mit 17 Zählern aus 19 Spielen. Die Tabelle änderte sich damit nicht grundlegend, doch die Moral bei den Gästen hob sich. Chicos Form war hingegen fraglich: nur zwei Siege in den letzten fünf Partien, darunter ein 0:0 gegen Fortalezа. Das Verhältnis ist zerrüttet, wenn man die Statistik betrachtet — viele Schüsse, wenig Erfolg.