Asienpokal der Frauen - Qualifikation 2026/27
Liga 2026 Beendet
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Über den Wettbewerb
Die AFC Women's Asian Cup Qualifikation ist der entscheidende Weg zur Endrunde des kontinentalen Meistertitels im Frauenfußball. Dieser Wettbewerb richtet sich ausschließlich an die Nationalmannschaften Asiens und wird vom Asian Football Confederation (AFC) veranstaltet. Er etabliert sich nicht als Ersatz für andere Turniere, sondern definiert sich durch seinen Status als höchste Spielklasse für Frauen im asiatischen Raum. Die Struktur des Bewerbs hat sich seit der Einführung eines formalen Qualifikationssystems im Jahr 2005 entwickelt, wobei seither leistungsorientierte Kriterien gelten.
Für die Saison 2026 wurden 34 Teams in acht Gruppen eingeteilt. Aus diesen Gruppen qualifizierten sich die acht Gruppensieger direkt für die Finalrunde. Hinzu kamen automatische Startplätze für den Gastgeber Australien sowie die Top-Teams der Vorgängerrunde aus China, Japan und Südkorea. Nordkorea sicherte sich ebenfalls einen Platz, sowohl als Top-Three-Team der Vorauflage als auch durch den Gruppensieg in der Gruppe H. Insgesamt stellten zwölf Mannschaften die Teilnehmer. Besonders hervorzuheben ist, dass Bangladesch in diesem Zyklus erstmals die Endrunde erreichte. Die Gruppenphase diente dabei als alleiniger Filter für die verbleibenden Plätze nach Abzug der automatisch qualifizierten Teams.
Die Endrunde selbst umfasst zwölf Teilnehmende und findet unter großer medialem Interesse statt. Japan konnte 2026 den Titel verteidigen und gewann damit seine dritte Meisterschaft, während China mit neun Titeln die Rekordmarke hält. Neben dem reinen Meisterschaftsaspekt hatte die Austragung 2026 zudem eine hohe sportliche Konsequenz: Die sechs besten Teams sicherten sich einen Startplatz für die FIFA Women's World Cup 2027 in Brasilien. Diese Verknüpfung mit dem globalen Höhepunkt unterstreicht die Bedeutung der asiatischen Meisterschaft. Zukünftige Reformen sehen vor, dass die Struktur ab 2031 verändert wird, um den Fokus stärker auf die olympischen Qualifikationsrunden zu legen. Dennoch bleibt die aktuelle Austragung ein zentrales Element der sportlichen Laufbahn für asiatische Nationalspielerinnen.
Saisons
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