Am Donnerstagabend trafen Bremerhaven und der HC Olympija im Rahmen eines Klub-Freundschaftsspiels aufeinander. Das Spiel endete 3:2 für die Gastgeber. Und dann, wie es häufig der Fall ist, zeigten die letzten Auftritte beider Mannschaften, dass kein Team in perfekter Form war, bevor es zur Begegnung kam.
Die Gastgeber kamen aus einer Reihe unterschiedlicher Ergebnisse. Am 30. August gewannen sie deutlich mit 5:1 gegen Krimmichau, zwei Tage zuvor reichte es mit 2:1 gegen Muntfeld. Davor stand aber auch eine 2:3-Niederlage gegen Ajo und ein 2:4 gegen Lausanne. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie sich diese Mischung auf die Stimmung einstellte.
Der HC Olympija zeigte ebenfalls keine einheitliche Linie. Am 4. September siegte man knapp mit 4:3 gegen Villach, am 30. August reichte ein 3:2 gegen Landshut. In der vergangenen Saison gab es jedoch auch klare Niederlagen, etwa 0:3 gegen HC Fal-Pustertal. Nebenbei lässt sich festhalten, dass beide Teams noch nicht in ihrer stabilsten Form spielten.
Das Ergebnis von 3:2 bedeutet für Bremerhaven einen positiven Abschluss der Vorbereitung. Die Gastgeber brachten den Vorsprung über die Zeit, was in einem Freundschaftsspiel wichtiger ist als die Spielweise. Der Gegner spielte die zweite Hälfte in Überzahl, könnte man vermuten, doch ohne detaillierte Protokolle bleibt das Spekulation.
Was die Tabelle betrifft, so gibt es hier keine Aussagekraft. Es handelt sich um ein Freundschaftsspiel, kein Wettbewerb mit Platzierungen. Der Markt sieht ein torarmes Spiel, doch drei Tore pro Seite sind im Freundschaftskontext ausreichend. Die Gastgeber nutzen den Standard, um sich auf die kommende Saison vorzubereiten.