Am Samstagabend traf Grazer AK auf Austria Wien im siebten Spieltag der Bundesliga. Das Spiel auf der Merkur Arena endete 2:2. Beide Teams blieben bei ihren Tabellenplätzen, aber die Punkteverteilung hat am Ende den Unterschied gemacht.
Grazer AK ging früh in Führung. Alexander Hofleitner traf in der fünfzehnten Minute. Die Gäste antworteten nicht sofort, aber Manfred Fischer nutzte eine Gelegenheit kurz vor der Pause. Vierzigfünfste Minute, 1:1. Interessant wird es, wenn man sieht, wie beide Teams dann reagierten.
Nach der Pause übernahmen die Wiener die Initiative. Jacob Italiano brachte die Mannschaft in der fünfzigsten Minute in Führung. Nebenbei fiel die erste Gelbe Karte für Hofleitner, die in der neunundvierzigsten Minute gezeigt wurde. Das Spiel wurde physikalisch, und das spürte man an den Einwechslungen.
Kang-Hee Lee glich in der achtundachtzigsten Minute aus. Achtundachtzigste Minute — der Zeitpunkt, an dem normalerweise die Ergebnisse feststehen. Aber nicht heute. Wir hatten eine Prognose abgegeben, die auf einen Sieg der Gäste hinauslief, mit vierundvierzig Prozent Sicherheit. Der Matchverlauf hat das nicht bestätigt.
Die Statistiken zeigen ein ausgeglichenes Bild. Grazer AK hatte vierundvierzig Prozent Ballbesitz, die Gäste sechsundfünfzig. Beide Teams gewannen dreißig Luftduelle. Grazer AK schoss zwölfmal auf das Tor, die Wiener elfmal. Drei große Chancen für die Gastgeber, zwei für die Gäste. Die Zahlen sagen wenig über das Spiel aus.
Grazer AK bleibt auf dem siebten Platz mit acht Punkten nach sieben Spielen. Austria Wien liegt auf dem neunten Platz mit sieben Punkten. Das Unentschieden beendet für Graz die Serie aus zwei Niederlagen, während die Wiener weiter nach einem stabilen Rhythmus suchen müssen.