Los Andes und Deportivo Moron trafen in der Primera Nacional aufeinander, Regular Season - 31. Das Spiel endete 2:1 zugunsten der Gastgeber, und dabei wurde ein alter Trend durchbrochen. Wir hatten eine Unentschieden prognostiziert, die Sicherheit lag bei vierzig Prozent. Der Matchplan sah anders aus — und genau das ist interessant geworden.
Die erste Entscheidung fiel in der vierunddreißigsten Minute. F. Fagundez verwandelte einen Strafstoß, und kurz danach sah er selbst eine Gelbe Karte. Nebenbei: der Platz war schwer, die Bälle sprangen unregelmäßig. In der achtundachtzigsten Minute kam dann der entscheidende Moment. F. Tisera setzte den Schlusspunkt — nach einer Phase, in der Los Andes kompakter standen und sich nicht in die Tiefe ziehen liessen.
Die zweite Halbzeit gehörte M. Asenjo für den Gegner. In der siebenundsiebzigsten Minute nutzte er seinen Elfmeter, aber das Spiel war bereits im Fluss. Los Andes machten früh den Sack zu, liessen wenig Raum und konzentrierten sich auf die Zweikämpfe. Die Statistik zeigt: 131 Angriffe gegen 122, aber nur drei Treffer auf dem gesamten Feld.
Die Zahlen allein erzählen nicht alles. 52 Prozent Ballbesitz für die Gastgeber — das klingt nach Kontrolle, doch die 131 Angriffe ergaben nur drei Treffer auf dem gesamten Feld. Deportivo Moron hatte weniger Angriffe, aber einen Treffer mehr in der zweiten Halbzeit. Man könnte sagen, die Chancen gingen manchmal verloren. Der Routinier beruhigte das Spiel, wenn es nötig war.
In der Tabelle bedeutet das Ergebnis für Los Andes einen Punktgewinn an der zwanzigsten Stelle. Neununddreissig Punkte nach einunddreissig Spielen — nicht viel, aber genug, um nicht abzurutschen. Deportivo Moron bleibt an der zweiten Position mit fünfundfünfzig Punkten. Der Abstand bleibt bestehen, aber der Spielverlauf zeigt, dass die Tabelle nicht alles bestimmt.