Am Sonntag traf NEC Nijmegen auf De Graafschap im siebten Spieltag der Eredivisie. Das Spiel endete 1:1 nach zwei frühen Toren und einer Partie, in der sich die Mannschaften lange nichts anhaben konnten. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wer die besseren Chancen generierte und warum das Ergebnis am Ende nicht anders ausfallen konnte.
Die 2. Minute brachte bereits Entscheidung — Perr Schuurs traf für die Gastgeber. Acht Minuten später antwortete Stefán Ingi Sigurdarson und stellte den Ausgleich her. Und dann sah es so aus, als würden die Nijmegenner das Spiel drehen. Sie liefen früh an, doch De Graafschap verlor seinen Mann nicht. Nebenbei fiel auf, dass beide Teams in der ersten Halbzeit keine klaren Situationen zuließen.
Die Statistik zeigt ein klares Bild: De Graafschap kontrollierte mit 54 Prozent mehr Ballbesitz und schuf mit 5 Big Chances deutlich mehr Gefahr. Die Expected Goals liegen bei 2,17 für die Gäste gegenüber 0,95 für Nijmegen. Und dann kommt der Punkt, an dem Zahlen Lügen strafen — fünf Schüsse auf Ziel bei 29 Prozent Trefferquote für die Gastgeber, sechs auf Ziel bei 43 Prozent für De Graafschap. Die Qualität der Abschlüsse machte den Unterschied.
Wechsel wurden vor allem in der zweiten Halbzeit vorgenommen. Kevin Kers kam in der 60. Minute für Nijmegen, während De Graafschap ab der 69. Minute dreimal swappte. Søren Tengstedt erhielt in der 31. Minute die erste Gelbe Karte, Thibo Baeten folgte in der 77. Minute. Nebenbei ist anzumerken, dass Nijmegen nach fünf Spielen ohne Sieg nun wenigstens punktete — wenn auch nur unentschieden.
In der Tabelle bedeutet das für NEC Nijmegen zwei Punkte auf sieben, De Graafschap steigt auf neun Zähler. Die Gastgeber bleiben auf Platz elf, die Gäste rücken von Platz zehn auf neun vor. Interessant wird es in den kommenden Wochen, wenn De Graafschap die Form aus den letzten Spielen beibehält — nach 1:1 gegen Groningen und 3:3 gegen Utrecht hat das Team nun einen dritten Punkt in Folge.