In der neunten Runde der Superliga endete das Spiel auf dem Tourbillon 1:1. Sion spielte zu Hause gegen Zürich, die Partie blieb bis zum Schluss offen. Zwei Elfmacher bestimmten den Lauf der Dinge.
Philippe Paulin Keny verwandelte schon in der fünften Minute einen Elfmeter für Zürich. Interessant wird es dann in der 27. Minute, als Fodé Sylla die rote Karte sah. Sion stand nur noch zu zehnt, das Spiel veränderte sich.
Winsley Boteli Mokango glich in der 38. Minute per Elfmeter aus. Und dann ging die Partie in eine Phase, in der beide Seiten versuchten, die Führung zu erzwingen. Die Trainer wechselten durch, Josias Lukembila kam in der 63. Minute, Mokango selbst wurde in der 64. Minute ausgewechselt.
Beide Mannschaften schossen je 12 Mal, Sion traf dabei häufiger ins Ziel. Vier Schüsse auf Ziel bei 27 Prozent Genauigkeit, Zürich hatte zwei Treffer auf Ziel bei 13 Prozent. Die Gäste hatten mehr Angriffe mit 107 gegenüber 76, doch die Großchancen verteilten sich: Sion vier, Zürich drei.
Nach dem Unentschieden bleibt Sion Dritter mit 20 Punkten, Zürich hangelt sich als Siebter mit 12 Punkten durch die Tabelle. Die Gastgeber verloren zuletzt gegen Lugano, gewannen danach vier Spiele in Folge. Zürich zeigte keine Konstanz, zwei Siege und drei Niederlagen in den letzten fünf Partien.
Wir hatten auf einen Heimsieg gesetzt, 54 Prozent Wahrscheinlichkeit. Nebenbei fiel die rote Karte in der 27. Minute, das war der Moment, der den Vorhersageweg brach. Zehn Mann halten den Ball nicht so lange, wie man denkt.