Sergej Karassow kehrt als Schiedsrichter zurück
Nach ausgesetzten Spieltagen wurde Karassow für Baltika Kaliningrad gegen Lokomotive Moskau angesetzt, Naboka leitet als vierter Offizieller Rostow gegen Fakel.
Sergej Karassow kehrt als Schiedsrichter in die russische Meisterschaft zurück. Er ist für die Partie des 7. Spieltags zwischen Baltika Kaliningrad und Lokomotive Moskau angesetzt, die am 6. September in Kaliningrad ausgetragen wird.
Auch Danil Naboka erhielt wieder eine Ansetzung: als vierter Offizieller für das morgige Spiel Rostow gegen Fakel. Beide Unparteiische hatten zuvor den 6. Spieltag der Premjer-Liga sowie den 3. Spieltag der Gruppenphase im russischen Pokalwettbewerb ausgesetzt.
Vermutlich wurden Karassow und Naboka für ihr Nichthandeln in einer Szene der Partie Baltika gegen Rubin (1:1) sanktioniert. Dort hatte Baltikas Cheftrainer Andrej Talalajew in der technischen Zone eine beleidigende Geste in Richtung der Tribüne gezeigt und blieb dafür fälschlich ohne Platzverweis. Die Abteilung für Schiedsrichterwesen und Kontrolle hielt dazu in ihrer Videoanalyse strittiger Szenen fest:
„Der Reserveschiedsrichter und der Video-Assistent hätten den Hauptschiedsrichter über diesen Vorfall informieren müssen."
Das VAR-Protokoll habe sich nicht geändert, Video-Assistenten seien in einer solchen Situation nicht befugt, in die Entscheidungen des Schiedsrichters einzugreifen:
„Das ist keine Szene, in die der VAR eingreifen muss, da dieses Vergehen nicht zu jenen zählt, die den Spielverlauf beeinflussen können."
Nach den vom IFAB festgelegten, weltweit gültigen Fußballregeln stand Karassow demnach kein Recht zu, dem Schiedsrichter Alexej Suchoi einen Hinweis zu geben. Damit bleibt unklar, ob die beiden Unparteiischen tatsächlich wegen dieses Vorfalls pausierten oder ob andere Gründe hinter ihrer Auszeit standen.
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Quellen 1
- Карасева вернули и снова назначили на матч «Балтики» sport-express.ru