Como feiert historisches CL-Debüt mit 4:1 gegen Leipzig
Baturina, Douvikas, Diao und Perrone trafen beim Champions-League-Debüt gegen RB Leipzig. Trainer Fabregas warnt trotz des Erfolgs vor Übermut vor dem Ligaspiel gegen Parma.
Como hat sein Debüt in der Champions League mit einem 4:1 gegen RB Leipzig gefeiert. Besser hat unter den italienischen Klubs beim Erstauftritt im Europapokal der Landesmeister nur Sampdoria getroffen, das 1991 mit 5:0 gegen Rosenborg BK gewann.
Martin Baturina eröffnete den Torreigen, danach trafen Anastasios Douvikas, Assane Diao und Máximo Perrone. Douvikas, seit März 2025 Mittelstürmer in Como, kommt damit bereits auf 22 Tore für den Klub. Nico Paz war an mehreren Angriffen beteiligt und gehörte zu den auffälligsten Spielern des Abends.
Como war am ersten Spieltag der einzige italienische Verein, der sein Spiel gewann. Inter, Juventus und Napoli kamen in ihren Partien nicht über ein Unentschieden oder eine Niederlage hinaus, Roma holte in Istanbul gegen Fenerbahce immerhin ein 1:1.
Trainer Cesc Fabregas freute sich über den Abend, dämpfte die Erwartungen aber sofort:
"Sono felice, ma durerà cinque minuti perché dobbiamo preparare un'altra bella partita contro il Parma, dobbiamo avere la stessa energia. Contento per la notte storica per la società e la città, ma ora umiltà, serenità e continuare a pedalare. La cosa più importante è che questo è un regalo che Tutti meritiamo, però la Serie A rimane la competizione più importante. Non dobbiamo dimenticare il campionato, mi farebbe arrabbiare molto. Serve essere performanti ogni tre giorni", sagte Fabregas nach dem Spiel.
Am Montag steht bereits das Ligaspiel gegen Parma an. Fabregas selbst war als Spieler jahrelang in der Champions League zu Hause und kennt den Unterschied zwischen einem Festtag und dem Alltag im Ligabetrieb.
Zur Kaderarbeit äußerte sich der Spanier ebenfalls: "Diamo libertà al talento di Baturina, quando urlo ai giocatori è sempre perché sono giocatori di talento che a volte si dimenticano di fare la fase difensiva e gli devo dare una mano." Como hat im Sommer unter anderem den Rechtsverteidiger Yan Bueno Couto verpflichtet, der noch auf sein erstes Tor für den Klub wartet. Fabregas verwies darauf, dass die vielen neuen Spieler Zeit brauchen, um sich einzufügen.
Nico Paz, der im Mittelfeld für die entscheidenden Impulse sorgte, sagte zu seiner Entscheidung, in Como zu bleiben: "Sono rimasto per vivere notti come queste."
Nächster Gegner in der Champions-League-Gruppenphase ist im Oktober Feyenoord in De Kuip. La Gazzetta dello Sport sieht in Como bereits jetzt einen Klub, mit dem in dieser Saison zu rechnen ist, sowohl in der Serie A als auch im Europapokal.
Bestätigt sich dieser Eindruck, dürfte Como seinen ungewöhnlichen Weg von der Serie B bis zur Champten League konsequent fortsetzen. Entscheidend wird dabei bleiben, ob die neu verpflichteten Spieler ebenso schnell greifen wie gegen Leipzig.
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