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Zidane nominiert erstmals Frankreichs Nationalmannschaft

Der neue Trainer beruft nur 23 Spieler und überrascht mit fünf Debütanten, während Kanté, Thuram und Theo Hernandez fehlen. Mbappé bleibt Kapitän.

Zidane im Anzug vor blauen Symbolen, neuer Trainer der französischen Nationalmannschaft

Zinedine Zidane hat für sein erstes Aufgebot als französischer Nationaltrainer nur 23 statt der erlaubten 26 Spieler nominiert. Fünf davon erhalten ihre erste Berufung: Torhüter Guillaume Restes (Toulouse), Andy Diouf (Inter Mailand), Jérémy Jacquet (Liverpool), Lucas Da Cunha (Como) und Esteban Lepaul (Stade Rennes).

Kapitän bleibt Kylian Mbappé, das bestätigte Zidane bereits auf seiner Pressekonferenz. Neben ihm stehen mit Michael Olise, Ousmane Dembélé, Désiré Doué, Bradley Barcola und Rayan Cherki die bekannten Offensivkräfte im Kader.

Auffällig ist die Rückkehr von Adrien Truffert. Der Linksverteidiger von Bournemouth bestritt sein bislang einziges Länderspiel 2022 und kann nun, vier Jahre später, zu seinem zweiten kommen.

Gestrichen wurden dagegen mehrere bekannte Namen: N'Golo Kanté, der seit Februar 2026 für Fenerbahçe spielt, taucht ebenso wenig auf wie Inter-Stürmer Marcus Thuram, Ex-Milan-Verteidiger Theo Hernandez und Real Madrids Aurélien Tchouaméni. Jean-Philippe Mateta und William Saliba fehlen verletzungsbedingt.

Frankreich eröffnet die Länderspielperiode am 25. September gegen die Türkei, tritt am 28. September in Belgien an, empfängt am 2. Oktober Italien in Paris und schließt am 5. Oktober erneut gegen Belgien ab. In der laufenden WM-Qualifikation führt Frankreich seine Gruppe mit 9 Punkten aus 3 Spielen an, Belgien steht in seiner Gruppe mit 5 Punkten aus 3 Spielen ebenfalls an der Spitze.

Der Verein selbst liegt in der Europa League nach einem Spieltag nur auf Platz 19.

Dass Zidane bei seinem Einstand etablierte Spieler wie Kanté oder Thuram außen vor lässt, könnte auf einen Umbruch nach der Ära Deschamps hindeuten.

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