Granit Xhaka: Ermittlungen wegen Impfzertifikat
Die Staatsanwaltschaft Luzern prüft, ob der Schweizer Nationalspieler ein gefälschtes Covid-Zertifikat erhielt, ohne geimpft worden zu sein. Xhaka kooperiert mit den Behörden.
Gegen Granit Xhaka, Kapitän der Schweizer Nationalmannschaft, ermittelt die Staatsanwaltschaft Luzern wegen des Verdachts auf gefälschte Covid-Impfzertifikate. Das bestätigte die Luzerner Polizei der Agentur dpa.
Nach Angaben von Schweizer Medien, darunter die Zeitung «Blick», soll Xhaka die Zertifikate von seinem behandelnden Arzt erhalten haben, ohne tatsächlich geimpft worden zu sein. Auch gegen den Arzt wird wegen des Verdachts auf Ausstellung gefälschter Dokumente ermittelt.
Ein Sprecher der Luzerner Staatsanwaltschaft, Simon Kopp, erklärte: „Die Staatsanwaltschaft prüft, ob Xhaka das Zertifikat durch Täuschung erlangt und damit Urkundenfälschung begangen hat.“
Der Defensivmittelfeldspieler, der seit August 2025 bei Sunderland unter Vertrag steht und dort bereits ein Tor schoss, hatte sich laut «Blick» 2021 und Anfang 2022 mit dem Coronavirus infiziert und zuvor eine Impfung abgelehnt.
Xhakas Berater Andreas Bantel teilte mit, der Spieler werde sich öffentlich nicht äussern, bevor er bei der Staatsanwaltschaft ausgesagt habe. Bantel erklärte: „Granit ist vollumfänglich und vorbehaltlos bereit, mit den Behörden zusammenzuarbeiten, und kooperiert mit ihnen in völliger Offenheit.“ Dem Spieler liege zudem eine Bestätigung seines behandelnden Arztes vor, wonach er im Januar und im November 2022 geimpft worden sei.
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