Juanma Castaño pide perdón por comparar a Real Madrid TV con el diario Gara
Real Madrid hat den Journalisten Juanma Castaño für einen Vergleich seines Klub-Fernsehens mit der Zeitung Gara scharf kritisiert. Castaño, der bei Cope arbeitet, hatte in einem am
Real Madrid hat den Journalisten Juanma Castaño für einen Vergleich seines Klub-Fernsehens mit der Zeitung Gara scharf kritisiert. Castaño, der bei Cope arbeitet, hatte in einem am Dienstag im Abc erschienenen Artikel mit dem Titel „Real Madrid im Krieg" geschrieben, in dem Real Madrid TV mit der Gara-Zeitung der Ultra-Fraktion gleichgesetzt wird und zum Boykott der Wettbewerbe aufgerufen wird.
Die Gara steht dem Umfeld der baskischen Separatistenorganisation ETA nahe. Real Madrid bezeichnete den Vergleich in einer Stellungnahme als „absolut unzulässig und inakzeptabel" und sprach von einer „extrem schwerwiegenden Handlung, die alle Grenzen überschreitet". Der Klub behält sich rechtliche Schritte vor.
Castaño entschuldigte sich noch am selben Tag in seiner Sendung El Partidazo de Cope, nahm seine Kritik an Real Madrid TV inhaltlich aber nicht zurück.
"Der Vergleich, die Metapher, ist übertrieben. Der Vergleich ist überflüssig, und ich entschuldige mich dafür, Real Madrid TV mit der Zeitung Gara verglichen zu haben. Das hätte ich in diesem Artikel der Zeitung Abc nicht tun dürfen. Davon abgesehen: Meine Meinung zu Real Madrid TV ist genau dieselbe wie im Rest des Artikels, die ich gestern hatte und die ich haben werde, bis Real Madrid TV seine Vorgehensweise ändert", sagte der Moderator. "Ich ziehe den Vergleich zurück, aber Real Madrid TV lügt, manipuliert, prangert an und schikaniert. Das soll klargestellt sein. Ich ziehe den Vergleich zurück. Er war unglücklich und falsch von mir, und gleichzeitig sage ich, dass Real Madrid TV für mich ein offizielles Medium des Klubs ist, das lügt, manipuliert, anprangert und schikaniert. Das ist meine Meinung, ganz ohne jeden Vergleich, wofür ich mich, wie gesagt, entschuldige."
In der Stellungnahme des Klubs heißt es weiter, Real Madrid setze sich rechtmäßig für die Interessen des Klubs, seiner Mitglieder und Anhänger ein und verteidige diese, als Real Madrid, der Klub mit 124-jähriger Geschichte, die Gefühle und Werte von Millionen Fans weltweit vertrete.
Der Artikel fällt in eine Phase, in der Real Madrid die Schiedsrichterleistungen öffentlich infrage stellt. Nach der 1:2-Niederlage im Madrider Derby bei Atlético hatte Trainer Carlo Ancelotti mit einem A4-Blatt in der Hand rote Karten für Cristian Romero und Lee Kang-in gefordert. Das Schiedsrichtergremium CTA räumte inzwischen ein, Lee Kang-in hätte tatsächlich vom Platz gemusst. Real liegt nach der Derby-Niederlage sechs Punkte hinter Tabellenführer Barcelona zurück und muss zudem länger auf Kapitän Federico Valverde verzichten, der sich eine schwere Sprunggelenkverletzung zuzog.
Der Streit um den Zeitungsvergleich dürfte den Ton zwischen Real Madrid und Teilen der spanischen Medienlandschaft weiter verschärfen, während der Klub parallel den Rücktritt von La-Liga-Präsident Javier Tebas fordert und sich insgesamt benachteiligt sieht.
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Quellen 6
- 😤 Deplorable, Madrid hit out at Castaño over RMTV-Gara comparison sports.yahoo.com
- Nuevo comunicado: carga contra Juanma Castaño por la comparación que hace de RMTV mundodeportivo.com
- Real Madrid hit back at journalist and warn of possible legal action: ‘Deplorable and unacceptable’ sports.yahoo.com
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