Am Sonntagabend trafen Manchester United und Manchester City in der Premier League aufeinander. Das Spiel endete 0:1 für die Gäste. Interessant wird es, wenn man sieht, wie diese knappe Entscheidung zustande kam.
Phil Foden musste bereits in der 23. Minute das Spielfeld verlassen. Der rote Card sorgte dafür, dass City ab sofort mit zehn Spielern agierte. Nebenbei fiel in der 45. Minute die Einwechslung von Rayan Cherki – ein taktischer Wechsel, der wenig später Konsequenzen haben sollte.
In der 60. Minute erzielte Erling Haaland den entscheidenden Treffer. Der Schiedsrichter bestätigte nach VAR-Prüfung den Treffer. Eine Minute zuvor war Vincenzo Maresca mit einer Gelben Karte belegt worden. Die Szene ging in die Überprüfung, und Haaland nutzte den Moment.
Wir hatten den Auswärtssieg vorhergesagt – mit einer Sicherheit von 43%. Der Prognoseanspruch war bescheiden, doch die Rechnung ging auf. City zeigte, dass Effizienz manchmal mehr bringt als Ballbesitz.
Die Statistik zeigt: Manchester United kontrollierte mit 55 Prozent den Ball und warf 12 Schüsse ab, davon drei aufs Tor. Manchester City hatte mit 45 Prozent Ballbesitz weniger Kontrolle, aber 1,1 Expected Goals gegenüber 1,0 bei den Hosts. Die Quote der Gäste war treffsicherer – 33 Prozent Schussgenauigkeit gegenüber 19 Prozent.
In der Tabelle bleibt der Abstand groß. Manchester United liegt auf dem 13. Platz mit vier Punkten aus vier Spielen. Manchester City führt mit zwölf Punkten – vier Siege in Folge, null Niederlagen. Die Szene ging in die Überprüfung – und die Gastgeber fanden keine Antwort.