Am 23. September 2026 trafen HBW Balingen-Weilstetten und Hannover-Burgdorf im DHB-Pokal aufeinander. Das Spiel endete 35:28 für die Gastgeber. Interessant wird es, wenn man die Formkurven beider Teams betrachtet.
Balingen-Weilstetten kam aus einer durchwachsenen Phase. Die letzten Spiele zeigten ein Muster: Niederlagen gegen Stuttgart, Rhein-Neckar Löwen und Magdeburg, aber auch Siege gegen TSVH Eisenach und Hamburg. Nebenbei fiel auf, dass die Mannschaft in den Heimspielen um die Wende herum stabil stand. 30:26 gegen Hamburg war der letzte Sieg vor diesem Pokalspiel.
Hannover-Burgdorf tat sich schwerer. Drei Niederlagen in Folge, davon zwei gegen starke Gegner wie THW Kiel und Rhein-Neckar Löwen. Ein Unentschieden gegen Erlangen und ein knapper Sieg gegen BBM Bitigheim brachten nur wenig Ruhe. Die Gäste mussten zu Hause liefern, doch ausgerechnet hier scheiterten sie.
Wir hatten den Auswärtserfolg prognostiziert. 95 Prozent Zuversicht lagen in unserer Einschätzung. Der Eigengewächs traf beim ersten Einsatz, meinte man, doch das war nicht der Fall. Der Platz war schwer für die Vorstellung, die wir hatten. Warten seit Wochen auf einen Sieg — das traf auf Hannover zu, nicht auf Balingen.
35 Tore für die Gastgeber, 28 für die Gäste. Das Verhältnis ist zerrüttet, wenn man den Verlauf der letzten Begegnungen betrachtet. In solchen Spielen zählt die Tabelle nicht, aber die Stimmung schon. HBW Balingen-Weilstetten ging die Kräfte aus, als Hannover die Chance sah, doch die Gastgeber hielten stand. Die Szene ging in die Überprüfung, sagte man, doch es gab keine Kontroversen. Nur ein klares Ergebnis.