Servette gewinnt mit 4:2 bei TUN
Am Mittwochabend unterlag TUN in der Superliga Regular Season 4 mit 2:4 gegen Servette. Die Gäste entschieden das Spiel in der zweiten Halbzeit für sich, nachdem die Gastgeber zunächst mit 2:2 ausgeglichen hatten. Die Begegnung auf dem Stadion Wizana endete mit einer klaren Niederlage für die Heimmannschaft.
Der frühe Treffer fiel nach nur vier Minuten: Kingstone Mutandwa brachte Servette in Führung. Bis zur Halbzeit steigerte Servette den Vorsprung auf 2:0, bevor Fabio Saiz in der 38. Minute den Anschlusstreffer erzielte. Und dann kam die Überraschung – Saiz glich in der 54. Minute aus, doch ein Tor von Nicolas Bürgy blieb nach VAR-Prüfung in der 63. Minute aus. Teo Allix stellte in der 65. Minute die Führung wieder her, und David Datro Fofana sicherte mit dem 4:2 in der 86. Minute den Sieg.
Interessant wird es bei der Statistik: TUN dominierte mit 60 Prozent Ballbesitz und hatte mit elf Schüssen mehr als Servette, aber nur zwei trafen aufs Tor. Servette hingegen traf viermal von vier Schüssen ins Ziel. Nebenbei fiel auf, dass die Gastgeber zehnmal den Ball ins Gegnerviertel spielen konnten, während Servette nur sieben Key Passes zustande brachte. Die Quote der Gäste von 31 Prozent Trefferquote bei den Schüssen auf das Tor steht im krassen Gegensatz zu den 12 Prozent der Heimmannschaft.
Die Gelben Karten verteilten sich: TUN bekam zwei, Servette vier. Bradley Mazikou, Fabio Saiz, Jan Bamert, David Douline, Jesper Karlsson und Marco Burch wurden verwarnt. Bei TUN wurde in der 45. Minute Nassim Zoukit eingewechselt, Servette brachte in der 64. Minute Noah Christoffersson und Tom Strannegard ins Spiel. In der 66. Minute kam bei TUN Kingstone Mutandwa sowie Mathis Lambourde vom Platz.
Der Sieg bringt Servette auf 10 Punkte und verfestigt den fünften Platz in der Tabelle. TUN bleibt mit sieben Punkten auf dem zehnten Rang. Wir hatten einen Heimsieg prognostiziert – der Match zeigte, dass die Effizienz der Gäste entscheidend war. Die Szene ging in die Überprüfung, als Bürgys Tor nicht zählen durfte, und das war ein Wendepunkt.