Im dritten Gruppenspiel des Challenge Cups setzte sich Airdrieonians zu Hause gegen die U21 von St Mirren mit 1:0 durch. Der Sieg fiel erst spät, als D. Mebude in der 77. Minute den entscheidenden Treffer erzielte. Nebenbei war es der erste Sieg für die Gastgeber in einer Reihe von Spielen, in denen sie sonst nur Punkte sammelten oder verloren.
Die Statistik zeigt ein Bild, das nicht ganz zur Ergebnisklasse passte. Airdrieonians kontrollierte mit 57 Prozent Ballbesitz und schoss siebenmal aufs Tor, während St Mirren U21 nur einen Schuss auf Ziel brachte. Doch beide Seiten kreierten keine einzigen Großchance, und der Unterschied lag in der Effizienz.
Interessant wird es, wenn man die letzte Form betrachtet. Airdrieonians hatte zuvor vier Spiele ohne Sieg absolviert — ein Unentschieden gegen East Fife und Niederlagen gegen Queen of the South, Stirling Albion, Ross County und Hamilton Academical. St Mirren U21 zeigte in den jüngsten Partien mehr Torfreude: 5:2 gegen East Fife, 4:1 gegen Clyde, dazu ein 4:4 gegen East Kilbride.
Die Gastgeber hielten ihre Defensive kompakt, aber die Abwehrarbeit allein reichte nicht, um das Spiel zu entscheiden. Die U21-Mannschaft von St Mirren verteidigte sich ordentlich, doch der einzige Treffer fiel, als Airdrieonians nach einer Serie von Ecken Druck aufbaute. Der Torhüter der Gäste musste sechs Mal greifen, während sein Kollege nur eine Parade benötigte.
Was bleibt, ist eine knappe Entscheidung in einer Partie, in der beide Seiten ihre Chancen nicht nutzten. Für Airdrieonians bedeutet der Sieg, dass sie kurz vor dem Abschluss stehen — wenn auch nur mit einem Punkt Vorsprung in der Gruppe. St Mirren U21 muss nun sehen, wie sie die eigenen Chancen besser verwertet, denn drei Gelbe Karten und sieben Fouls allein machten den Unterschied nicht.