NEC Nijmegen und Olympiacos Piraeus trafen in der dritten Qualifikationsrunde der UEFA Champions League aufeinander. Die Partie endete 2:1 nach Verlängerung für die Gastgeber. Am Sonntagabend auf dem Stadion De Goffert in Nijmegen ging ein Spiel zu Ende, das in der regulären Spielzeit unentschieden geblieben war.
In der 46. Minute schoss A. El Kaabi Olympiacos in Führung. Die Gäste kamen über die Zeit, und die Abwehr von NEC fand kein Mittel. Dann änderte sich die Richtung. In der 70. Minute glückte B. Linssen der Ausgleich. Und dann wurde die Partie unübersichtlich. In der 80. Minute sah K. Fortounis die Rote Karte, und Olympiacos spielte ab da mit zehn Mann.
Die Gastgeber hielten stand. In der 95. Minute erzielte E. Mor das Siegtor. Ein VAR-Eingriff in der 90. Minute hatte noch ein Tor von K. Sierhuis wegen Abseits gestrichen — interessant wird es, wenn solche Entscheidungen den Lauf eines Spiels beeinflussen können. In der Verlängerung brachte NEC das Ergebnis über die Zeit, und die drei Tore aus 30 Minuten entschieden den Gang der Dinge.
Die Statistik spricht eine deutliche Sprache. NEC besaß den Ball 54 Prozent und erzielte 14 Schüsse, davon 7 aufs Tor. Olympiacos kam auf 8 Schüsse mit nur 2 ins Ziel. Die erwarteten Tore lagen bei 1,9 für die Gastgeber gegenüber 1,08 für die Gäste. Viele Schüsse mit einem Tor — die Chancen gingen bei Olympiacos weitgehend vergessen.
Das Ergebnis bedeutet einen Schritt weiter in der Qualifikation für NEC. Die Niederlage beendet für Olympiacos die Chance auf die Gruppenphase. Beide Teams waren zuvor in Freundschaftsspielen unterschiedlich erfolgreich — NEC hatte unter anderem gegen Al-Fayha gewonnen, Olympiacos musste sich zuletzt gegen Fortuna Sittard durchsetzen.