Am 28. August 2026 besiegte Serbien Icelands Basketball-Nationalteam im Rahmen der FIBA-Weltmeisterschaft mit 102 zu 73. Der Unterschied war bereits nach der ersten Viertelstunde absehbar. Interessant wird es vor allem in der Effizienz, die beide Seiten an den Tag legten, doch die Zahlen sprechen eine klare Sprache.
Die serbische Mannschaft traf 42 von 85 Würfen aus dem Feld, davon 14 Dreipunktewürfe bei 39 Versuchen. Nebenbei fiel die Anzahl der Assists: 29 mal verteilten die Gastgeber den Ball, bevor ein Abschluss folgte. Und dann kam hinzu, dass sie 23 Offensive Rebounds eroberten — nahezu die Hälfte ihrer gesamten 42. Das bedeutet, dass sie nach verpassten Würfen sofort wieder in Aktion waren.
Iceland hatte es deutlich schwerer. 26 von 54 Würfen landeten im Korb, aber nur zwei Dreipunktewürfe bei 17 Versuchen. Ein Fehler entscheidet in solchen Situationen oft mehr als die Gesamtleistung. Die Isländer warfen von der Freiwurflinie 19 von 21, was eine hohe Quote ergibt, aber auch zeigt, dass sie keine eigenen Angriffsmöglichkeiten generierten.
Die Defensivrebounds verteilten sich auf 19 für Serbien und 17 für Island. Die Steals lagen bei 10 zu 4, die Turnovers bei 7 zu 13. Die Fans trieben die Mannschaft nach vorn, doch das lässt sich nicht messen. Was zählt, ist die Tatsache, dass Island 13 Ballverluste hatte — fast doppelt so viele wie Serbien.
Die Gastgeber kamen vor diesem Spiel aus fünf Partien mit zwei Niederlagen und drei Siegen. Gegen Frankreich verloren sie am 23. August mit 90:91, zwei Tage zuvor gewannen sie mit 90:87. Island hingegen hatte zuletzt gegen Großbritannien und Frankreich verloren, während Siege gegen Italien und Slowenien dazwischenlagen. Die Differenz von 29 Punkten ist ein klares Signal für die aktuelle Formbeziehung zwischen beiden Teams.