Zinn und Vaduz bestritten am Sonntag in der 3. Runde der Superliga ein Spiel, das bis zur letzten Minute offen blieb. Die Gastgeber gewannen mit 3:2, nachdem Vaduz in der 83. Minute noch mit 2:1 geführt hatte. Der entscheidende Treffer gelang F. Surdez knapp vor Schluss.
Die Partie begann mit einem Überraschungsmoment. In der 5. Minute erzielte J. Stark für Vaduz die Führung, und die Gastgeber suchten nach einer Antwort. Nebenbei fiel in dieser Phase bereits die erste gelbe Karte, als D. Rrudhani in der 8. Minute verwarnt wurde. Zinn fand den Ausgleich erst in der 21. Minute durch D. Rrudhani selbst, der damit seinen Fehler wieder gutmachte. Interessant wird es, als Vaduz drei Minuten später durch M. Monsberger in der 36. Minute wieder in Führung ging und die erste Halbzeit mit einem Vorsprung von 1:2 beendete.
Die zweite Hälfte veränderte das Bild. Nach einer Pause, in der Zinn seine Optionen durchwechselte, kam der Wendepunkt. W. Boteli glich in der 83. Minute aus und ließ die Heimmannschaft wieder hoffen. Jonas Brehme merkt an, dass solche Momente den Unterschied machen, wenn die Zeit knapp wird. Und dann kam der entscheidende Schlag: F. Surdez verwandelte in der 90+4. Minute zum 3:2-Sieg.
Die Statistik zeigt, dass beide Mannschaften ähnlich agierten. Zinn hatte 54 Prozent Ballbesitz und 107 Angriffe, während Vaduz mit 106 Angriffen fast gleichzog. Die Schussquote war bei beiden ähnlich niedrig – 32 Prozent bei den Gastgebern, 36 Prozent bei den Gästen. Viele Versuche, wenig Tore, bis auf die entscheidenden Minuten.
In der Tabelle bewegt sich Zinn damit auf Platz 3 mit 12 Punkten nach sechs Spielen. Vaduz bleibt auf dem 9. Rang mit 6 Punkten aus 7 Partien. Der Sieg festigt die Position der Heimmannschaft, während Vaduz weiter nach Konstanz sucht.