Am Sonntagabend traf die WHL auf ein Duell zwischen Tri-City Americans und Spokane Chiefs. Die Gäste gewannen mit 3:2. Es war der zweite Sieg in Folge für Spokane gegen die Amerikaner.
In der Tabelle steht Tri-City auf dem siebten Platz, ein Spiel, keine Punkte. Spokane liegt dritter, ebenfalls ein Spiel ohne Punkte. Die Zahlen allein erzählen wenig, interessant wird es, wenn man die Spiele betrachtet.
Die Amerikaner verloren am 13. September 2:5 gegen Venatche Wild. Davor hatten sie Spokane mit 3:2 geschlagen. Die Chiefs gewannen am selben Abend 2:3 gegen Tri-City und davor 6:1 gegen Portland Winterhawks. Nebenbei fiel auf: beide Teams kamen aus unterschiedlichen Verläufen.
Das Spiel selbst verlief nicht linear. Tri-City ging früh in Führung, dann kam Spokane zurück. Und dann entschied sich alles in der Schlussphase. Es waren drei, vielleicht vier Momente, die den Unterschied machten. Der Rest war Hintergrund.
Wir hatten den Sieg der Gäste vorausgesagt, mit 56 Prozent Sicherheit. Die Prognose traf ein. Nicht aus Zufall, sondern weil Spokane seit dem 13. September im Aufwind war und die Amerikaner nach dem 2:5 unsicher wirkten.
Die Tabelle ändert sich kaum. Beide Teams haben null Punkte nach einem Spiel. Das ist kein Zustand, der viel aussagt. Aber Spokane hat den dritten Platz verteidigt, Tri-City bleibt siebter.
Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass solche Spiele nicht über Minuten entschieden werden. Sondern über Sekunden. Und in diesen Sekunden hatte Spokane die besseren Nerven.