Am Sonntagabend bestritten die Wenatchee Wild und die Seattle Thunderbirds in der WHL ihr Duell. Das Spiel endete 0:1 für die Gäste. Interessant wird es, wenn man bedenkt, dass die beiden Teams bereits vor einer Woche aufeinandertrafen.
Die Wild verloren damals mit 2:4. Seitdem lagen sie in der Tabelle auf Platz neun, die Thunderbirds vierten sich auf. Beide Teams hatten nach einem Spiel noch keine Punkte auf dem Konto, die Tabelle zeigte also noch keine klare Hierarchie. Nebenbei fiel auf, dass Seattle in der letzten Begegnung offensiv deutlich besser wirkte.
Am 20. September reichte ein Treffer. Wenatchee konnte nicht ausgleichen, Seattle verteidigte den Vorsprung. Die Gastgeber hatten in der Vorsaison noch Erfahrung gesammelt, doch in dieser neuen Runde wirkten sie eher passiv. Die hohe Abwehrkette wurde nicht ausgehebelt, und der Gegner legte ein verbessertes Angebot vor.
Wir hatten einen Sieg der Wild prognostiziert, mit einer Sicherheit von 43 Prozent. Der Vorhersage war nicht zu folgen. Und dann spielte Seattle effizienter. Die Gastgeber standen tief und kompakt, doch es fehlte der entscheidende Impuls nach vorne.
Seattle führt nun die Tabelle an, wenngleich beide Teams noch kein Spiel absolviert hatten. Wenatchee bleibt an der Spitze ohne Punkte. Der Sieg gegen den direkten Konkurrenten ist mehr als ein Zähler — es zeigt, dass die Gäste nicht als Statisten anreisen.