Windsor Spitfires und Flint Firebirds trafen sich in der Ontario Hockey League am Freitagabend. Das Spiel endete 0:0. Und dann stand am Ende eines Abends, der keine Entscheidung brachte, was beide Tabellenpositionen veränderte — oder besser: nicht veränderte.
Ein Torlos von Anfang an. Keine Chance, die sich herauskristallisierte, kein Moment, der die Stille durchbrach. Interessant wird es erst, wenn man fragt, warum zwei Teams, die unterschiedlich in die Saison gestartet waren, aufeinandertrafen und sich gegenseitig nichts zu bieten hatten. Die Gastgeber hatten drei Spiele absolviert, die Gäste zwei. Beide mit demselben Ergebnis in der Tabelle: null Punkte.
Flint Firebirds lagen auf Platz zwei, hatten zwei Siege vorzuweisen. Windsor Spitfires auf Platz zehn, drei Niederlagen. Nebenbei notiert: Die Gastgeber waren in den letzten Spielen zumeist gegen dieselben Gegner angetreten — London Knights, Kitchener Rangers. Die Gäste hatten bereits gegen Saginaw Spirit gespielt. Unterschiedliche Bedingungen, gleicher Ausgang.
Wir hatten eine Prognose abgegeben: Sieg für Windsor, mit fünfundfünfzig Prozent Sicherheit. Sie traf nicht. Was den Ausgang bestimmte, war weniger Taktik als der Umstand, dass kein Team den anderen durchbrach. Und dann blieb es bei diesem Punkt, der für beide Seiten gleich viel bedeutete — und doch nichts.
Was bleibt, ist die Frage, wie weiter. Windsor muss aus den drei Niederlagen lernen, Flint aus den zwei Siegen. Interessant wird es beim nächsten Aufeinandertreffen — oder wenn beide ihre jeweilige Serie durchbrechen. Bis dahin steht die Tabelle, wie sie steht: null Punkte, null Differenz, null Entscheidung.