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Montreal Canadiens verlängern mit Martin St. Louis

Der NHL-Klub verlängert mit Cheftrainer St. Louis bis 2030 – drei Jahre über das laufende Abkommen hinaus. 2025 gelang erstmals seit 2021 der Playoff-Einzug.

Martin St-Louis bei einer Pressekonferenz in Montreal Canadiens-Kleidung

Die Montreal Canadiens haben den Vertrag mit Cheftrainer Martin St. Louis verlängert. Wie der Klub mitteilte, läuft die neue Vereinbarung mehrjährig. Laut dem Journalisten Pierre LeBrun handelt es sich um drei zusätzliche Jahre, das laufende Abkommen hätte noch eine Saison gegolten. Der neue Vertrag reicht damit bis 2030.

St. Louis betreut Montreal seit Februar 2022. In der vergangenen Saison belegten die Canadiens Platz 3 in der Eastern Conference mit 106 Punkten aus 82 Spielen. Im Playoff bezwang das Team Tampa Bay (4:3) und Buffalo (4:3), scheiterte im Conference-Final dann an Carolina mit 0:4 in der Serie – dem späteren Stanley-Cup-Sieger. Es war der erste Playoff-Einzug für Montreal seit 2021.

Die Verlängerung fällt in eine Phase, in der die Canadiens im Bell Centre wieder Boden gutmachen: Zum Start der laufenden Saison steht das Team nach sechs Spielen auf Rang 4 der NHL-Tabelle. Der Klub setzt damit auf Kontinuität statt auf einen Umbruch nach dem sportlichen Fortschritt der letzten Jahre.

Als Spieler war St. Louis für Calgary, Tampa Bay und die New York Rangers aktiv. Mit Tampa gewann er 2004 den Stanley Cup, in der regulären Saison wurde er zweimal Topscorer und einmal MVP. Mit der kanadischen Nationalmannschaft holte er 2014 Olympiagold sowie 2008 und 2009 WM-Silber. Seine aktive Karriere beendete er 2015, drei Jahre später wurde er in die Hockey Hall of Fame aufgenommen.

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