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Kamenew könnte trotz Sperre noch diese Saison in die KHL zurückkehren

KHL-Präsident Alexej Morosow: Der wegen Meldonium gesperrte Ex-ZSKA-Stürmer kann spielen, wenn ihn ein Klub bis zum 25. Januar verpflichtet. Sperre endet 2027.

Eishockeyspieler Wladislaw Kamenev in rotem CSKA-Trikott
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Wladislaw Kamenew könnte noch in dieser Saison in die KHL zurückkehren. Wie Liga-Präsident Alexej Morosow sagte, darf der frühere ZSKA-Stürmer spielen, wenn ihn ein Klub bis zum 25. Januar unter Vertrag nimmt. Seine Sperre läuft am 15. März 2027 ab.

Bei Kamenew war 2025 Meldonium nachgewiesen worden. Der Fall endete im vergangenen Sommer mit einer zweijährigen Sperre. Morosow wurde nach seiner Einschätzung des Ausgangs gefragt.

«Wir unterstützen das Vorgehen der RUSADA im Kampf gegen Doping vollumfänglich und sind der Meinung, dass in der KHL sauberer Sport herrschen muss», sagte er. Deshalb habe die Liga für diese Saison einen neuen Vertrag mit der Anti-Doping-Agentur abgeschlossen und die Zahl der Proben erhöht, welche die Spieler abgeben.

Zum Verfahren sagte Morosow: «Soweit ich weiss, hat Kamenew gegen den ersten Entscheid, eine Sperre von vier Jahren, Berufung eingelegt. Am Ende wurde die verbotene Substanz in seiner Probe trotzdem bestätigt, die Sperre aber auf zwei Jahre verkürzt.»

Auch die Frist für eine Rückkehr nannte er: «Wladislaw kann sogar in dieser Saison in der KHL spielen, wenn ein Klub bis zum 25. Januar einen Vertrag mit ihm unterschreibt. Mit der Mannschaft trainieren darf er zwei Monate vor dem Ende der Sperre, also vor dem Stichtag.»

Das kann heissen, dass der Fall Kamenew noch einmal aktuell wird, sobald ein Klub Interesse zeigt.

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