Budø-Glimt dominiert NЭК Неймеген im Playoff
Budø-Glimt besiegte NЭК Неймеген in der Play-off-Runde der UEFA Champions League mit 3:0. Das Spiel am 25. August 2026 auf dem Aspmyra Stadion war von Anfang an geprägt von der Überlegenheit der norwegischen Mannschaft. Interessant wird es, wenn man bedenkt, dass die Gäste bereits sechs Tage zuvor mit 3:1 verloren hatten. Ein Doppelsieg in kurzer Zeit.
Die Szene mit der roten Karte für Gonzalo Crettaz in der dritten Minute bestimmte den weiteren Verlauf. Nebenbei zeigt sich hier, wie schnell ein Spiel kippen kann. NEC Неймеген spielte fortan mit zehn Männern und konnte den Druck der Gastgeber kaum noch aufnehmen. Der Routinier Crettaz war an allem beteiligt, bevor er das Feld verlassen musste.
In der ersten Halbzeitzeit häuften sich die Tore. S. Auklend traf in der 45. Minute, kurz darauf folgte F. Bjorkan. In der 45+2. Minute verteuerte Bjorkan das Ergebnis erneut, und Auklend schloss in der 45+5. Minute die Vorentscheidung ab. Und dann kam noch das Eigentor von D. Fonville in der 73. Minute, das die Partie endgültig entschied. Vier Treffer gegen null — das ist kein Zufall.
Die Statistiken bestätigen das Bild der Dominanz. Budø-Glimt kontrollierte 80 Prozent der Ballbesitzes, während die Gäste nur auf 20 Prozent kamen. 153 Angriffe standen 66 gegenüber, und die erwarteten Tore beliefen sich auf 2,27 gegenüber 0,12. 18 Schüsse von den Gästen, davon neun aufs Tor, versus drei Schüsse mit zwei Treffergefahren. Die Zahlen liegen offen auf dem Tisch.
Die Auswechslungen zeugen von der Tiefe der norwegischen Auswahl. In der 80. und 81. Minute brachte Budø-Glimt gleich vier Spieler auf das Feld, darunter O. L. Bjortuft, S. Fet, F. Sjovold und A. Helmersen. NЭК Неймеген wechselte bereits in der 5. Minute K. Sierhuis und später D. Nejasmic sowie T. Chery. In solchen Spielen zählt die Tabelle nicht, aber die Klasse schon.
Budø-Glimt steht damit fest in der nächsten Runde der Champions League. Die Gäste haben mit zwei Niederlagen in Folge ihre Chance vertan. Ein Duplex auf der europäischen Bühne, der die Schere weiter öffnet.