Budø/Glimt besiegte Union Saint-Gilloise am Dienstagabend in der dritten Qualifikationsrunde zur UEFA Champions League mit 3:2 nach Verlängerung. Das Spiel endete erst in der 121. Minute, als Andreas Helmersen den entscheidenden Elfmeter verwandelte. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie unterschiedlich die beiden Mannschaften die Partie gestalteten.
Ole Diderik Blomberg eröffnete bereits in der 51. Minute für die norwegische Mannschaft. Guilherme Smith glich für Saint-Gilloise zwei Minuten später aus. Jens Petter Hauge brachte Budø/Glimt in der 76. Minute wieder in Führung. Moustapha Fuseini sorgte dann in der 88. Minute für Ausgleich.
Die Statistik zeigt den klaren Unterschied: Budø/Glimt kontrollierte mit 70 Prozent Ballbesitz das Geschehen. 183 Angriffe standen 98 für die belgische Seite gegenüber. 9 Treffer aufs Tor gelangen den Norwegern, während Saint-Gilloise nur 5 traf. Nebenbei fiel, dass die Gastgeber 10 Eckbälle hatten gegenüber nur 1 für die Gäste.
Kevin Van De Perre erhielt in der 91. Spielminute die rote Karte und ging für den Rest der Partie verloren. Das veränderte die Dynamik im abschließenden Abschnitt. Budø/Glimt spielte die Verlängerung in Überzahl, was sich in der 117. Minute auszahlen sollte.
Andreas Helmersen entschied dann den Elfmeter im 17-Meter-Raum. Die Gastgeber können jetzt aufatmen, nach diesem knappen Sieg in der Qualifikation. Die Tabelle der Champions-League-Qualifikation wird sich durch diesen Sieg grundlegend verändern.