Am Samstagabend traf Brentford im Community Stadium auf Sunderland. Die Partie endete 1:1 in der dritten Runde der Premier League. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie der Ausgang zustande kam.
Vitaly Janelt brachte die Gastgeber in der 57. Minute in Führung. Nebenbei fiel auf, dass beide Seiten in der ersten Halbzeit körperlich präsent waren — Noah Sadiki erhielt in der 14. Minute die erste Gelbe Karte, Mamadou Sangare in der 30. Minute.
Und dann kam die Gerechtigkeit, oder zumindest das, was Schiedsrichterentscheidungen oft sind. Enzo Le Fée verwandelte einen Elfmeter in der 82. Minute zum Ausgleich. Vorher hatte VAR bereits zwei Tore annulliert — ein Versuch von Dan Ballard in der 7. Minute und einer von Jaidon Anthony in der 71. Minute.
Die Statistik zeigt ein interessantes Bild. Sunderland hatte mit 1,85 Expected Goals mehr Chancen versprochen als Brentford mit 1,26. Aber die Effizienz lag bei den Gastgebern höher — zwei Treffer aus acht Schüssen gegenüber fünf Treffern aus elf Schüssen der Gäste.
Brentford bleibt mit fünf Punkten auf dem fünften Platz, Sunderland liegt mit vier Zählern an elfter Stelle. Der Unterschied zwischen den Tabellenpositionen beträgt nur einen Punkt.
Wir hatten auf einen Heimsieg gesetzt, die Wahrscheinlichkeit lag bei 64 Prozent. Dermatch ging einen anderen Weg. Die VAR-Eingriffe in der 7. und 71. Minute waren entscheidend — Tore, die hätten entscheiden können.