Im Achtelfinal der UEFA Champions League setzte sich Slovan Bratislava am Dienstagabend in der Arena Z'dzелеle mit 2:1 nach Verlängerung durch. Der Slowake holte sich den Einzug in die Gruppenphase, während Cele wie im Hinspiel am Freitag scheiterte. Die Begegnung endete 1:2, nachdem sie in der regulären Spielzeit 1:1 gestanden hatte.
Die erste Hälfte begann mit einem schnellen Schlag der Gäste. In der 18. Minute traf A. Sporar zum 0:1. Cele baute auf, und in der 34. Minute verwandelte S. Seslar einen Elfmeter. 1:1, und dann war die Partie offen. Nebenbei fiel in der 16. Minute ein Gelb für P. Sirvys, und später kamen weitere Verwarnungen für S. Cruz und M. Avdyli.
In der zweiten Halbzeit änderte sich wenig. Tore blieben aus, und die Teams wechselten in der 73. Minute. R. Ibrahim, T. Barseghyan, P. Daniel und P. Sirvys kamen für Cele, während Slovan mit A. Kotnik, Y. Dukuly und A. Sporar antreten ließ. Interessant wird es in der Verlängerung.
In der 100. Minute entschied C. Martinez den Kampf. 1:2 für Slovan Bratislava. Cele suchte den Ausgleich, und in der 119. Minute erhielt A. Kotnik die Rote Karte. Das Spiel wurde zunehmend rau, mit weiteren Gelben für B. Verbic, V. Campelos und S. Seslar.
Die Zahlen erzählen eine andere Geschichte. Cele kontrollierte mit 62 Prozent Ballbesitz das Geschehen und erreichte 154 Angriffe. Die erwarteten Tore lagen bei 3,2, während Slovan auf 1,17 kam. Sieben Trefferversuche landeten im Torbereich, doch nur zwei schlugen durch. Slovan nutzte seine Chancen präziser: acht Schüsse aufs Tor bei 47 Prozent Trefferquote.
Der Sieg bedeutet für Slovan Bratislava den Einzug in die Gruppenphase der Champions League. Cele bleibt auf der Strecke, trotz der Dominanz in den Statistiken. Die Quote hat sich kaum bewegt, und nebenbei fiel: im Hinspiel endete es ebenfalls 1:1. Diesmal entschied die Effizienz, nicht die Kontrolle.