Am Samstagabend bestritten Atlético Guemes und Gimnasia y Tiro das 28. Spiel der Regular Season in der Primera Nacional. Die Gäste feierten einen klaren 3:1-Sieg in Salta. Wir hatten eine Niederlage der Hausherren vorhergesagt, und die Rechnung ging auf.
L. Gordillo eröffnete früh die Rechnung, als er in der 24. Minute den Ball im Netz platzierte. Damit war Atlético Guemes überraschend in Führung gegangen. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie die Gastgeber so schnell ihren Vorteil erzielten. In solchen Spielen zählt die Tabelle nicht, doch sie zeigt, wer sich auf die Konter versteht.
Die Antwort von Gimnasia y Tiro kam knapp zur Halbzeit. F. Sivetti glich in der 44. Minute aus. Der Wechsel von W. Juarez in der 46. Minute war der erste von mehreren Tauschaktionen. Nebenbei fiel auf, dass die Gastgeber trotz höherer Ballbesitzquote weniger Angriffe starteten. Die Gäste wirkten strukturierter.
Nach der Pause drehte das Spiel endgültig. J. Sancheznetzte in der 62. Minute zum 2:1 ein. Die hohe Abwehrkette wurde ausgehebelt, bevor die Hausherren reagierten konnten. Drei Substitutionen in der 70. Minute zeigten, dass Atlético Guemes nachlegte. Doch das Spiel stand bereits auf der Kippe. Die Quote war gestiegen, und die Gäste holten den Vorsprung über die Zeit.
Am Ende sorgte W. Montoya mit einem Treffer in der 90. Minute für eine zusätzliche Note. Der gelbe Kartenbescheid für denselben Spieler in der 86. Minute war ein kleiner Dämpfer. Statistisch gesehen: die Gastgeber kontrollierten mit 54 Prozent mehr Ball, starteten 139 Angriffe gegenüber 96 der Gäste. Doch aus vier Schüssen traf nur einer auf das Tor – und selbst der war nicht entscheidend. Die Gäste brauchten die Punkte dringend, um den Abstand in der Tabelle zu halten.
Atlético Guemes bleibt auf Platz 18 mit 23 Zählern nach 27 Partien. Gimnasia y Tiro festigt den siebten Rang und verfügt über 41 Punkte. Der Unterschied von 18 Zählern ist in dieser Liga spürbar. Die Gäste beendeten eine kurze Durststrecke, während die Gastgeber weiterhin nach Konstanz suchen müssen.