Kremonese gewinnt mit 3:1 gegen Padova
Kremonese hat am Samstagabend im Stadio Giovanni Zini die Partie gegen Padova mit 3:1 gewonnen. Das Spiel zählte zur dritten Runde der regulären Saison in Serie B. Die Gastgeber schossen in der ersten Minute durch Federico Bonazzoli und in der fünften Minute durch Adin Ličina früh zwei Treffer. Marco Pompetti glich für die Gäste in der 45. Minute aus, bevor Bonazzoli in der 56. Minute den Endstand besiegelte.
Federico Bonazzoli war mit zwei Treffern der entscheidende Mann. Adin Ličina sorgte für den frühen Vorsprung, ehe die Partie kurz vor der Pause noch einmal richtig aufbrachte. Pompetti traf zum Ausgleich, doch Kremonese reagierte schnell und stellte den Bus nicht, sondern ging konsequent nach. Die Szene ging in die Überprüfung, als wäre noch etwas offen gewesen, doch das Ergebnis stand.
Die Statistik zeigt, dass beide Mannschaften ähnliche Angriffsintensität aufwiesen. Kremonese kontrollierte mit 54 Prozent Ballbesitz das Geschehen, während Padova auf 46 Prozent kam. Beide Teams absolvierten je 100 Angriffe. Kremonese schoss sechsmal ins Tor, Padova siebenmal. Die Trefferquote lag bei beiden Teams nahe beieinander. Viele Schüsse mit einem Tor Unterschied bedeuten, dass die Chancen nicht alle genutzt wurden.
Kremonese hatte vier große Torchancen, Padova zwei. Die Gastgeber schalteten sich in der 57. Minute um und brachten Gianluca Caprari und Pietro Fusi ins Spiel. In der 65. Minute wurde Bonazzoli ausgewechselt, nachdem er zwei Treffer erzielt hatte. Die Gäste reagierten darauf mit mehreren Wechseln in der zweiten Halbzeit. Yuri Rocchetti, Alessandro Vogliacco und Adin Ličina gingen für Kremonese vom Platz, Matteo Cocchi und Christian Pastina ebenfalls.
In der Tabelle bleibt die Lage unverändert. Kremonese steht auf dem 13. Platz mit drei Punkten aus drei Spielen. Padova liegt auf dem 11. Platz mit vier Punkten. Die Gastgeber warten seit Wochen auf einen Sieg, und diesen haben sie jetzt geholt. Die Gäste waren zuletzt gegen Verona unentschieden und gegen Pisa gewonnen, doch dieses Mal reichte es nicht.
Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass drei oder vier Entscheidungen eine Partie drehen können. Kremonese nutzte die frühen Chancen und ließ die Gäste nie richtig ins Spiel finden. Padova zitterte sich zum Sieg nicht, sondern verpasste die eigenen Möglichkeiten. Die Statistik mag viel erzählen, doch der Sieg entstand in den entscheidenden Minuten.