Fenerbahçe empfing Konyaspor am 22. August im Şükrü Saraçoğlu-Stadion. Die Begegnung endete 4:2 für die Gastgeberinnen. Das Spiel gehörte zur zweiten Runde der Regular Season in der türkischen Süper Lig. Interessant wird es, wenn man den Verlauf betrachtet.
Vedat Muriqi eröffnete nach sieben Minuten die Torschützenliste. Zehn Minuten später antwortete Ebrima Colley für Konyaspor. Ungewöhnlich wurde es zur 16. Minute: Ein Strafstoß wurde per Videoüberprüfung zugesprochen. Mason Greenwood verpasste den Elfmeter, erzielte ihn aber in der 20. Minute beim zweiten Versuch. Nebenbei fiel auf, dass beide Versuche innerhalb weniger Sekunden stattfanden.
Marco Asensio erhöhte in der 33. Minute auf 3:1. Muriqi selbst verwandelte in der 49. Minute einen weiteren Ball ins Netz. Konyaspor zeigte Widerstand: Deniz Türüç traf in der 90. Minute und vier Minuten später erneut. Die Gelben Karten für Türüç und Adil Demirbağ in der 45. Plus-Vier-Minute sowie für Enis Bardhi in der 61. Minute zeugen von einer zunehmenden Spannung.
Die Zahlen erzählen eine andere Geschichte. Fenerbahçe kontrollierte mit 49 Prozent Ballbesitz kaum mehr als die Gäste. Doch die Schüsse waren entscheidender: neun Treffer auf das Ziel gegenüber acht bei Konyaspor. Die erwarteten Tore lagen bei 2,36 für die Gastgeber, 2,15 für die Gäste. Viele Versuche, wenige Tore – oder andersherum: Tore aus wenigen Chancen.
In der Tabelle bedeutet das Ergebnis einen klaren Unterschied. Fenerbahçe steht auf dem vierten Platz mit sechs Punkten nach drei Spielen. Konyaspor liegt am Ende mit null Punkten. Drei Niederlagen, keine Punkte. Der Sieg beendet eine Serie von Misserfolgen für die Gäste, die zuletzt gegen Rizespor verloren hatten.