Grasshoppers und Zürich endeten das Spiel der siebten Runde der Superliga mit 2:2. Der Sieg, den Zürich erwartet hatte, blieb aus. Ein Strafstoß in der 65. Minute ging daneben, und erst in der 90. Plus sechs Minuten brachte Bujar Pllana den Ausgleich.
Zürich ging in der 54. Minute durch Kevin Spadanuda in Führung. Grasshoppers glichen in der 58. Minute durch Samuel Krasniqi aus. Zürich kehrte in der 80. Minute durch Umeh Emmanuel zurück ins Spiel. Und dann kam der Moment, der alles änderte.
Der Strafstoß von Giotto Morandi in der 65. Minute ging nicht rein. Das war der Punkt, an dem der Match sich wandelte. Zürich hatte die Kontrolle, aber der Ball wollte nicht ins Netz. Nebenbei: drei Gelbe Karten für Zürich in dieser Phase. Interessant wird es, wenn man bedenkt, dass Zürich mehr Ballbesitz hatte, aber weniger Tore.
Grasshoppers hatten 43 Prozent Ballbesitz, Zürich 57. Grasshoppers schossen 15-mal, davon sieben aufs Tor. Zürich schoss neun-mal, sechs-mal aufs Tor. Die Statistiken zeigen: Grasshoppers waren aggressiver, Zürich präziser. Aber Präzision allein entscheidet nicht.
Die Tabellenlage nach dem Spiel: Grasshoppers liegen auf Platz elf mit sechs Punkten, Zürich auf Platz acht mit sieben Punkten. Der Unterschied ist marginal. Und dann stellt sich die Frage, wer mehr aus dieser Begegnung mitnimmt.