Lausanne verliert 2:3 gegen Zürich in der Super League
In der fünften Runde der Super League unterlag Lausanne zu Hause mit 2:3 gegen Zürich. Der entscheidende Moment kam in der 81. Minute, als Umeh Emmanuel den Treffer zum Endstand erzielte. Zwei gelbe Karten mehr als erwartet, und ein Spiel, das in der zweiten Halbzeit komplett umschlug.
Lausanne ging nach 31 Minuten durch Enzo Molebe in Führung, ehe Bledian Krasniqi in der 47. Minute ausglich. Lindrit Kamberi stellte in der 58. Minute den Anschluss her, aber Omar Janneh glich in der 73. Minute erneut aus. Dann kam der Wendepunkt: Emmanuel traf nach einer Stunde und 21 Minuten.
Zürich war mit 43 Prozent Ballbesitz deutlich unterlegen, aber die Effizienz zählte. Drei Treffer aus vier Schüssen ins Tor — eine Quote von 36 Prozent. Lausanne hatte 57 Prozent Besitz, drei Schüsse aufs Tor, 30 Prozent Trefferquote. Viele Angriffe, wenig Entschlüsse. 104 Angriffe gegen 97, aber der Unterschied lag woanders.
Fünf gelbe Karten fielen, verteilt auf beide Seiten. Dircssi Ngonzo, Brandon Soppy, Alexander Hack, Kevin Spadanuda, Chris Kablan — keine roten Karten, aber genug Disziplinprobleme, um die Stimmung zu trüben. Alexander Hack wurde in der 76. Minute ausgewechselt, nachdem er seine Karte erhalten hatte.
In der Tabelle bleibt der Abstand gering. Lausanne liegt auf Platz sieben mit fünf Punkten nach fünf Spielen, Zürich auf Platz sechs mit sechs Punkten. Beide Teams haben je fünf Partien absolviert, und der Unterschied von einem Punkt zeigt, wie eng die untere Tabellenhälfte ist.