LAFC und New York Red Bulls trafen am Donnerstagabend im BMO-Stadion aufeinander. Das Spiel gehörte zur 24. Runde der Major League Soccer. Ausgegangen ist am Ende 2:0 für die Gastgeber.
Die erste Entscheidung fiel nach 21 Minuten. Jude Terry setzte sich durch und legte den Ball ins Netz. Nebenbei warfen die Gäste nach vorn, doch LAFC stand kompakt. Interessant wird es, wenn man die Zahlen betrachtet: Die Yankees hatten 57 Prozent Ballbesitz, aber nur einen Schuss aufs Tor. Und dann kam die zweite Chance für LAFC erst in der Nachspielzeit. Armindo Sieb traf nach 90+6 Minuten.
Zwischendurch gab es mehrere Wechsel. In der 56. Minute brachte die Gastgeber-Trainerriege gleich drei Spieler herein: Cade Cowell, Mohammed Sofo und Eric Maxim Choupo-Moting. Jude Terry selbst wurde in der 61. Minute ausgewechselt. Kenny Nielsen und Devin Padelford folgten später, Denis Bouanga kam in der 90. Minute aufs Feld.
Unsere Vorhersage traf ein. Wir hatten den Sieg der Gastgeber genannt, mit 56 Prozent Sicherheit. Der Grund war einfach: LAFC wartete seit Wochen auf einen Erfolg, und die Statistik zeigte klare Unterschiede. Die Gastgeber hatten 1,46 Expected Goals, die Gäste nur 0,43.
Die Zahlen erzählen ihre eigene Geschichte. LAFC hatte neun Schüsse, acht davon aufs Tor. New York Red Bulls kamen auf sechs Schüsse, nur einer traf das Ziel. Die Ballverteilung lag bei 478 Pässen für LAFC und 641 für die Gäste. Doch Qualität zählt mehr als Quantität.
Die Tabelle änderte sich entsprechend. LAFC steht jetzt an dritter Stelle mit 40 Punkten nach 25 Spielen. New York Red Bulls bleiben auf dem 12. Platz, 27 Punkte nach 24 Partien. Der Abstand von 13 Zählern macht deutlich, wer die Nase vorn hat.