Málaga und Deportivo teilen sich die Punkte in La Rosaleda
Am Sonntagabend traf Málaga auf Deportivo La Coruña in der zweiten Runde der La Liga. Das Spiel endete 1:1. Aubameyang hatte den Gästen in der 21. Minute die Führung geschenkt, ehe Chupe mit einem Elfmeter in der 34. Minute ausglich. Nebenbei war es ein Match, das mehr Chancen verschwendete, als es Tore gab – vor allem die Gastgeber, die 55 Prozent Besitz hatten, konnten nicht überzeugen.
Aubameyang, für Deportivo auflaufend, nutzte eine Lücke und schob das Ball ins Netz. Die Gäste hatten zuvor gegen Elche noch unentschieden gespielt und gegen Real Madrid verloren. Es war ihr erstes Tor in dieser Saison. Die Mágaler standen bereits unter Druck, nach der 0:2-Niederlage gegen Atlético Madrid. Dann kam der Ausgleich. Chupe verwandelte den Elfmeter – interessant wird es, wenn man sieht, wie viele Versuche es kostete.
Die Statistik zeigt ein Bild, das nicht zur Punktzahl passte. Málaga schoss 10 Mal, davon nur 2 auf Ziel. Deportivo traf 4 Mal von 5 Versuchen. Die erwarteten Tore lagen bei 1,95 für die Heimmannschaft und 1,12 für die Gäste. Viele Schüsse, wenig Tore. Das war ein Match, in dem die Qualität der Abschlüsse fehlte. Die Quägliata und Navarro bekamen Gelb, ebenso wie Soriano und Larrubia. Insgesamt vier Karten für die Gäste, eine für die Gastgeber.
In der Tabelle sieht es unterschiedlich aus. Málaga liegt auf dem letzten Platz mit einem Punkt nach drei Spielen. Deportivo hat fünf Punkte und steht auf Platz acht. Die Gäste waren in den letzten Begegnungen nicht konstant – gegen Genoa gewannen sie, gegen Fiorentina und Elche reichte es nur zu Unentschieden. Málaga hingegen verlor gegen Atlético und Ceuta, spielte aber auch gegen Fulham remis.
Was bleibt, ist ein unentschieden, das niemanden richtig zufriedenstellte. Die Gastgeber hatten die besseren Zahlen, die Gäste die bessere Effizienz. Dreimal wechselten die Mágaler in der 73. Minute, dreimal die Gäste in der 62. Minute. Das Spiel war offen, aber nicht dramatisch. Es war ein Match, in dem die Details zählten, nicht die Großzahl. Und am Ende stand 1:1 – ein Punkt für jeden, aber kein Gefühl von Sieg oder Niederlage.