Partizan aus Belgrad verlor am Sonntagabend im Super-Liga-Spiel gegen Radnički Kragujevac mit 0:1. Das einzige Tor fiel in der 45. Minute, als Uroš Sremčević für die Gäste traf. Damit endete die Partie mit einem Sieg für die Mannschaft aus Kragujevac.
Interessant wird es, wenn man die rohe Zahl der Schüsse betrachtet. Partizan spielte in der ersten Halbzeit attackiver, das sah man an den 17 Fehlschüssen. Doch der Ball ging nur zweimal ins Tor, während Radnički mit zwei Treffern auf das Ziel kam. Nebenbei fiel auf, dass der Gast keine einzige Großchance herausarbeitete.
In der 33. Minute zog Hassan Hilu eine rote Karte ein und verließ das Feld. Das änderte den Rhythmus des Spiels, und dann kamen die Substitutionen. Partizan brachte gleich vier Spieler in der 60. Minute, um das Spiel zu drehen. Radnički reagierte später und stellte in der 73. Minute um.
Die Zahlen nach dem Spiel zeigen ein Bild von Kontrolle ohne Konsequenz. Partizan hatte 63 Prozent Ballbesitz und legte 444 Pässe hin. Radnički kam auf 37 Prozent und 280 Pässe. Doch die Quote der Torschüsse war andersrum: 21 Prozent bei den Gastgebern, 40 Prozent bei den Gästen.
Die Tabelle änderte sich damit leicht. Partizan bleibt auf dem 11. Platz mit sieben Punkten nach sechs Spielen. Radnički steht mit zehn Punkten auf Rang sechs. Die Differenz von drei Punkten bleibt bestehen.