Sheffield Wednesday holt sich den Sieg in Peterborough
In der fünften Runde der League One setzte sich Sheffield Wednesday mit 2:1 bei Peterborough durch. Das Spiel war von Beginn an geprägt von der Dominanz der Gastgeber im Ballbesitz, doch interessant wird es, wenn man sich die Chancen anschaut. Peterborough kontrollierte den Spielfluss und hatte mit 56 Prozent mehr Ballbesitz, aber die Effizienz fehlte. Nebenbei fiel auf, dass beide Teams in der Luft gleich stark waren — 36 Duelle pro Seite.
Die erste Entscheidung kam in der 38. Minute. Joshua Feeney köpfte einen Ball ins eigene Tor, und Peterborough ging in Führung. Und dann kam die Pause, in der Sheffield Wednesday neu ordnen konnte. In der 47. Minute glich Benjamin Woods aus, und das Spiel wurde wieder offen. Die Gäste hatten weniger Ball, aber sie warteten auf ihre Momente. Nebenbei: Callum Slattery erhielt kurz darauf seine erste Gelbe Karte.
Die zweite Halbzeit zeigte, dass Sheffield Wednesday besser auf die Situation reagierte. In der 57. Minute wurde Jaden Heskey ausgewechselt, und in der 62. Minute folgte die Gelbe Karte für Slattery. Peterborough versuchte, das Spiel weiter zu dominieren, mit 125 Angriffen und 15 Key Passes, aber sie fanden kein Mittel. Interessant wird es in der 79. Minute: Yan Valery traf zum 2:1. Und dann war das Spiel entschieden.
Die Statistik bestätigt die Dynamik. Peterborough hatte 13 Schüsse, davon drei aufs Tor, und traf dabei nur einmal — die Effizienz lag bei 15 Prozent. Sheffield Wednesday war effizienter: fünf Treffer aus zehn Schüssen, 38 Prozent Genauigkeit. Beide Teams hatten zwölf Schüsse im Strafraum, aber die Gäste nutzten ihremomente besser. Die hohen Abwehrketten wurden ausgehebelt, nicht durch Überzahl, sondern durch Präzision.
Die Tabelle zeigt, was das Ergebnis bedeutet. Sheffield Wednesday steht nach fünf Spielen an der Spitze mit 12 Punkten, vier Siege und eine Niederlage. Peterborough liegt auf Platz 20 mit nur 4 Punkten, ein Sieg, ein Unentschieden, drei Niederlagen. Die Gäste haben den breiteren Kader und kamen zurück ins Spiel, als es darauf ankam. Die Gastgeber standen kurz vor dem Abschluss, aber es reichte nicht.