Im Achtelfinale der Coppa Italia spielte Sassuolo gegen Frosinone und das Spiel endete nach Verlängerung unentschieden. In den Elfmachern setzte sich Frosinone mit 4:3 durch und zog ins Viertelfinale ein. Die Partie war nicht vorzeitig entschieden, erst die letzte Minute brachte Klarheit.
Benjamin Dominguez eröffnete in der 36. Minute die Partie für die Hausherren. Interessant wird es dann, als Aleksa Terzić kurz vor der Pause ausglich. Die Halbzeit stand also 1:1, und das war noch nicht das Ende der Überraschungen.
Die zweite Hälfte brachte viele Wechsel. In der 55. Minute kamen bei Sassuolo Volpato, Dominguez und Obrador. Nebenbei fiel ein var-entschiedenes Tor von Matteo Cichella in der 75. Minute. Die Gastgeber blieben am Ball, doch der Ausgleich blieb aus.
Im Elfmeterschießen war die Reihenfolge entscheidend. Tomas Bobcek und Domenico Berardi verwandelten für Sassuolo, Omar Fayed Abdelwahab El Rakhawy und Sebastiano Esposito für Frosinone. Kristian Thorstvedt und Alessio Zerbin trafen ebenfalls. Wisdom Amey und Luis Hasa scheiterten, Darryl Bakola sicherte den Sieg für Frosinone.
Die Statistiken zeigen ein offenes Spiel. Frosinone hatte mit 52 Prozent mehr Ballbesitz und 7 Schüsse aufs Tor. Sassuolo legte nach mit 6 Eckbällen und 6 gehaltenen Bällen. Viele Chancen gingen aber nicht in Tore um.
Das Ergebnis bedeutet das Aus für Sassuolo in der Coppa Italia. Frosinone steht nun im Viertelfinale und muss die nächste Hürde meistern. Die Tabelle der Ligaspiele spielt in diesem Wettbewerb keine Rolle.