Am Samstag trafen Spartak Moskau und Orenburg in der Premier-Liga aufeinander, Regular Season Runde 6. Das Spiel auf der Lukoil Arena endete 1:1. Interessant wird es, wenn man den Kontext betrachtet: Spartak hatte am 5. August noch 5:1 gegen Orenburg gewonnen.
Der erste Torversuch kam in der achten Minute, als M. Ugalde offside stand und das Tor wurde annulliert. Danach lief es ruhig, bis in der 66. Minute R. Kul den Ball ins Netz brachte. Spartak kontrollierte das Spiel, besaß 73 Prozent der Ballannahme. Nebenbei fiel auf, dass Orenburg nur 201 Pässe absolvierte, Spartak 551.
Die Ausgleicher kam dann in der 77. Minute per Elfmeter. M. Daku schoss vorbei und verwandelte sicher. Vorher hatte er in der 41. Minute bereits eine Gelbe Karte gesehen. Das Match war von Karten geprägt: elf Gelbe insgesamt, davon acht für Orenburg. Spartak hatte zwei.
Die Zahlen zeigen das Bild klar. Spartak 2,08 Expected Goals, Orenburg 0,45. Spartak sieben Schüsse aufs Tor, Orenburg einen. Aber die Statistik allein erklärt nicht, warum es unentschieden blieb. Orenburg hielt stand, 29 Clearances und 16 Interceptions sprechen für eine defensive Struktur. Der Torhüter Bogdan Ovsyannikov machte sechs Paraden.
In der Tabelle bleibt Spartak auf Platz zwei mit zwölf Punkten nach fünf Spielen. Vier Siege, eine Niederlage. Orenburg liegt elft, sechs Punkte aus fünf Partien. Ein Sieg, drei Unentschieden, eine Niederlage. Das Ergebnis ändert nichts an der Position, aber es beendet die Serie von Spartak, die zuvor aus vier Siegen und einem Unentschieden bestanden hatte.