Am Samstagabend traf Spartak Moskau auf Zenit Sankt Petersburg in der 5. Runde der Premier-Liga. Das Spiel endete mit einem klaren 2:0 für die Gastgeber. Die Heimmannschaft nutzte ihre Chancen, während Zenit trotz höherem Ballbesitz nicht ins Spiel kam.
Die Entscheidung fiel früh. In der 12. Minute erzielte W. Barrios von Zenit ein Eigentor, das Spartak in Front brachte. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie zenit sich nach diesem Treffer verhielt. Die Mannschaft aus Sankt Petersburg suchte nach Antworten, fand aber zunächst keine.
Am 38. Spielminute erhöhte R. Zobnin auf 2:0. Damit war die Partie entschieden. Spartak kontrollierte das Tempo, Zenit kämpfte gegen den Rückstand an. Nebenbei fiel auf, dass beide Mannschaften jeweils vier Eckbälle erhielten, obwohl das Spielgeschehen unterschiedlich verlief.
Die Statistik zeigt ein Bild, das nicht zum Ergebnis passte. Zenit besaß 60 Prozent der Ballkontrolle, Spartak nur 40. Doch bei den Torschüssen war es umgekehrt: Spartak landete vier Treffer aufs Tor, Zenit nur zwei. Und dann kam die rote Karte in der 88. Minute. Maksim Glushenkov von Zenit sah Rot und beendete seine Partie vorzeitig.
In der Tabelle bleibt die Reihenfolge unverändert. Spartak liegt mit 13 Punkten auf Platz zwei, Zenit mit 12 Punkten auf Rang drei. Beide Teams haben sechs Spiele absolviert. Für Spartak war es der vierte Sieg in Folge in der Liga, für Zenit die zweite Niederlage.