Am Samstagmittag setzte sich St. Johnstone im Rahmen der Regular Season der Premiership mit 2:1 gegen Hibernian durch. Das Spiel an der McDiarmid Park war geprägt von einer offensiven Dichte, die jedoch selten in klare Torchancen mündete. Die Gäste kontrollierten die Spielfeldmitte, doch die Entscheidung fiel auf der anderen Seite.
Josh Fowler eröffnete die Bilanz bereits in der 17. Minute. «Und dann» glich Nathan Lowe in der 29. Minute aus, ehe Fowler in der 41. Minute nach einem Elfmeter den Führungsvorteil wiederherstellte. Die Szene ging in die Überprüfung, doch der Schiedsrichter STAND. Taylor Steven erhielt kurz darauf die gelbe Karte.
«Interessant wird es», wenn man die Vorhersage betrachtet. Wir hatten einen Sieg der Gastgeber mit 82 Prozent Wahrscheinlichkeit angegeben. Der Grund lag in der Effizienz: Die Hausherren brauchten weniger Ballbesitz, um die Quote zu drehen. Hibernian spielte zwar mehr, doch die Umsetzungsrate blieb hinter den Erwartungen zurück.
Die Statistik zeigt den Kontrast deutlich. Hibernian dominierte mit 54 Prozent Besitz und 83 Angriffen, schoss jedoch nur dreimal im Ziel. St. Johnstone war mit 44 Prozent Treffergenauigkeit präziser. Vier große Chancen wurden kreiert, während die Gäste nur eine verwerteten. Die Quote ist gestiegen, weil die Ballverluste der Gäste in der Defensive ausgenutzt wurden.
Nach sechs Spieltagen liegen die Hausherren auf Platz sieben mit sieben Punkten. Hibernian bleibt auf dem achten Rang mit sechs Punkten. Der Abstand ist minimal, doch der Charakter des Spiels ändert sich. Wer in der Schlussphase konzentriert bleibt, entscheidet über den Tabellenstand.
Die Umstellungen in der 61. Minute zeigten, dass keine Seite mehr nach Sicherheit suchte. St. Johnstone muss zu Hause liefern, um den Anschluss zu halten. Hibernian sucht nach der ersten Niederlage in Serie nach einem neuen Rhythmus.