Vasco da Gama hat Vitória im Viertelfinale des brasilianischen Pokals mit 2:0 besiegt. Das Spiel am 3. September 2026 endete mit zwei Treffern in der Schlussphase. Andrés Gómez traf in der 81. Minute, Jose Luis Rodriguez verteidigte den Sieg in der 90.+7. Minute. Cacá hatte zuvor einen Treffer durch VAR annullieren lassen müssen.
Zwei Tore, ein vergebener Versuch
Vasco da Gama kontrollierte das Spiel nicht durch Ballbesitz, sondern durch Effizienz. Cacá von Vitória stand kurz vor dem Ausgleich, doch sein Schuss wurde in der 58. Minute nach VAR-Prüfung nicht anerkannt. Erst in der 81. Minute brachte Andrés Gómez Vasco da Gama in Führung. Der Ausgleich blieb aus, und in der Nachspielzeit entschied Jose Luis Rodriguez das Spiel endgültig.
Statistik: Ballbesitz ohne Konsequenzen
Vitória behielt 62 Prozent des Balls, schuf aber keine einzige große Chance. 1,6 Expected Goals standen bei Vasco da Gama gegenüber, die nur 38 Prozent Ballbesitz hatten. Vitória schoss viermal daneben und traf einmal aufs Tor. Vasco da Gama traf fünfmal und verfehlte ebenfalls fünfmal. Die Zahlen zeigen: Vitória spielte viel, Vasco da Gama traf.
Umstellungen und Karten
Trainer von Vitória versuchten ab der 61. Minute, das Spiel zu wenden. Matheusinho und Diego Tarzia wurden gewechselt, später kamen Adson und Ramon Rique Santos De Souza Barros hinzu. Cacá selbst musste in der 73. Minute das Feld verlassen. Gelbe Karten für Luan Cândido und Jose Luis Rodriguez zählten zur Ordnung. Die Einwechslungen brachten keine Wende.
Formkurven im Kontrast
Vasco da Gama war gerade vier Tage zuvor bereits 1:0 über Vitória gegangen. Der Doppelsieg festigte den Eindruck eines Teams im Aufwind. Vitória verlor dagegen 1:2 gegen Atlético Mineiro und 0:2 gegen Bahia in den Tagen davor. Der Pokal-Aus fiel in eine Serie von Rückschlägen. Der Gegner hatte nichts mehr zu verlieren, Vitória musste liefern.